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RB Leipzig thront weiter an der Bundesligaspitze: Erster Sieg gegen Freiburg

12. Spieltag RB Leipzig thront weiter an der Bundesligaspitze: Erster Sieg gegen Freiburg

RB Leipzig stürmt im Fußball-Oberhaus weiter vorne weg: Im Aufsteigerduell ziehen Naby Keita und Timo Werner dem SC Freiburg bereits in der ersten Halbzeit mit drei Toren den Zahn.

Quelle: dpa

Leipzig. Sechs Punkte Vorsprung auf den Doublesieger Bayern München: RB Leipzig kann sich an diesem Wochenende als Tabellenführer der Bundesliga entspannt zurücklehnen. Am Freitagabend jubeln die Roten Bullen zum Auftakt des zwölften Spieltags nach dem 4:1 (3:1)-Erfolg beim SC Freiburg über ihren siebenten Sieg in Folge.
 
„Man muss sagen, das Leipzig ein starkes Spiel gemacht hat. Sie spielen mit brutalem Selbstbewusstsein. Es ist schwer, wenn man so früh in Rückstand gerät. Da ist der Matchplan gleich über den Haufen geworfen“, sagte Freiburgs einziger Torschütze Florian Niederlechner bei Sky. RB-Sportdirektor Ralf Rangnick freute sich: „Das war insgesamt eine reife, abgeklärte Leistung. Niemand konnte damit rechnen, dass wir zu diesem Zeitpunkt 30 Punkte haben.“

Mit einem deutlichen 4:1 gegen den SC Freiburg hat Rb Leipzig am Freitagabend die Führung in der Bundesliga behauptet.

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RB-Coach Ralph Hasenhüttl sagte vor der Partie: „Wir haben keinen Druck, nur Freude an der Tatsache daran, dass es so gut läuft.“ Sein Team legt einen Traumstart hin. In der zweiten Minute zieht Keita völlig unbedrängt aus 25 Metern ab. Der Ball landet im rechten Winkel. Es ist das vierte Saisontor und der erste Auswärtstreffer für den Nationalspieler aus Guinea.
 
Keita bleibt auch in der Folge der Dreh- und Angelpunkt des kompromisslosen Leipziger Spiels nach vorn. Freiburg wird eine Viertelstunde förmlich an die Wand gespielt. Doch als der Gastgeber das erste Mal vors Leipziger Tor kommt, klingelt es gleich: Nach einem langen und hohen Pass in den Strafraum sieht die ohne den verletzten Marvin Compper neu formierte Verteidigung mit Stefan Ilsanker und Benno Schmitz nicht gut aus. Florian Niederlechner köpft mühelos zum Ausgleich.

Schnelle Reaktion
 
Der nächste Treffer lässt nicht lange auf sich warten. Diesmal sieht Freiburg schlecht aus: Diego Demme lupft über die SC-Abwehr, Timo Werner nimmt den Ball gekonnt an, lässt dabei Freiburgs Keeper Schwolow aussteigen und schiebt zum 2:1 ein.

Nun haben die Gäste das Spiel wieder im Griff. Die zwei laufstärksten Mannschaften der Liga geben Gas. Leipzig bleibt effektiv. Das 3:1 fällt nach einem Konter über drei Stationen. Yussuf Poulsen erobert den Ball im Mittelfeld und ab geht die Post über Forsberg – der findet Werner – Tor.
 
In der zweiten Halbzeit stellt SC-Trainer Christian Streich taktisch von einer Fünfer- auf eine Viererkette um. Die knapp 25.000 Zuschauer im ausverkauften Schwarzwaldstadion sehen eine völlig andere Freiburger Mannschaft, die beherzt ihr Glück nach vorne sucht. Leipzig schafft es kaum, sich hinten zu befreien.
 
Sabitzer wird schwarz vor Augen
 
Die erste gefährliche Aktion der Roten Bullen im zweiten Durchgang in der 68. Minute durch einen Standard: Nach einem Freistoß von Forsberg zappelt der Ball erneut im Netz der Freiburger. Aber Werner steht deutlich im Abseits. Auch Sabitzer, der wegen seiner Kopfverletzung in Leverkusen immer noch mit Turban aufläuft, kann den Deckel drauf machen, trifft eine Viertelstunde vor Schluss nur den Pfosten. Der Stürmer gesteht: „In der ersten Hälfte habe ich einen Ball an den Hinterkopf bekommen, da wurde mir schon ein bisschen schwarz. Aber der Doc hat mir dann eine Tablette gegeben, dann ging es wieder weiter.“
 
Hasenhüttl bringt mit Oliver Burke am Ende noch einmal frischen Wind. Dann ist es aber doch der österreichische Nationalspieler Sabitzer, der nach Vorbereitung von Forsberg den Sieg mit dem vierten Leipziger Treffer perfekt macht.
 
Auch die mit knapp unter 24 Jahren jüngste RB-Startelf der Saison bleibt in der Bundesliga ungeschlagen und feiert mit seinen 1000 mitgereisten Fans den ersten Erfolg gegen den bisher unbeliebten Gegner aus Freiburg. Hasenhüttl gesteht: „Wir haben uns nach dem Ergebnis heute schon ein bisschen kneifen müssen.“ Doppeltorschütze Werner setzt noch einen drauf: „Ich glaube ganz Leipzig ist grade stolz auf uns und darauf, was wir hier Spiel für Spiel runter reißen.“

Anne Grimm

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