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RB Leipzig verliert Anschluss an Spitzenreiter Ingolstadt und Boyd mit Kreuzbandriss

RB Leipzig verliert Anschluss an Spitzenreiter Ingolstadt und Boyd mit Kreuzbandriss

RB Leipzig hat die erste Heimniederlage in der 2. Fußball-Bundesliga kassiert. Am Sonntag unterlag das Team von Trainer Alexander Zorniger dem Spitzenreiter FC Ingolstadt vor knapp 24.000 Zuschauern mit 0:1 (0:1).

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Bei der Partie gegen den FC Ingolstadt verletzte sich Stürmer Terrence Boyd erneut am Knie. Wegen Kreuzbandriss und Meniskusschaden wird er erneut mehrere Monate ausfallen.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Auch eine Leistungs-Steigerung in der zweiten Halbzeit brachte den Bullen nichts Zählbares. Der Abstand auf den FCI beträgt nun neun Punkte. Außerdem erlitt Stürmer Terrence Boyd einen Kreuzbandriss am rechten Knie und einen Meniskusschaden. Er musste unter Schmerzen vom Platz getragen werden.  

„Ich bin glücklich, weil es in diesem Stadion noch nicht vielen Mannschaften gelungen ist, drei Punkte zu holen“, sagte Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttl. Sein Team brachte RB Leipzig die erste Heimniederlage nach 316 Tagen bei. Doch auch der FCI beklagte nach der intensiven, von Fouls geprägten Partie einen Verlust: Verteidiger Konstantin Engel zog sich eine Schulterverletzung zu. 

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Leipzig. RB Leipzig hat die erste Heimniederlage in der 2. Fußball-Bundesliga kassiert. Am Sonntag unterlag das Team von Trainer Alexander Zorniger dem Spitzenreiter FC Ingolstadt vor knapp 24.000 Zuschauern mit 0:1 (0:1). Auch eine Leistungs-Steigerung in der zweiten Halbzeit brachte nichts Zählbares. Der Abstand auf den FCI beträgt nun neun Punkte. Außerdem erlitt Stürmer Terrence Boyd einen Kreuzbandriss am rechten Knie und einen Meniskusschaden.

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RB-Coach Zorniger nahm zwei Veränderungen gegenüber dem letzten Spiel in Sandhausen vor, allerdings aus gesundheitlichen Gründen. Sebastian Heidinger stand für Georg Teigl (Infekt) als Rechtsverteidiger in der Startelf, Matthias Morys ersetzte im Sturm Yussuf Poulsen (Oberschenkelprobleme). Extrem gefährlich wurde der Tabellenführer aus Bayern bereite nach fünf Minuten. Dabei war den Leipzigern bekannt, dass der FCI bei Standards das beste Team der Liga ist. Nach einem Freistoß hob Benjamin Hübner den Ball aus der Nahdistanz übers Leipziger Tor.

 

Pascal Groß, der in den Reihen des Spitzenreiters sonst als bester Vorbereiter glänzt, nutzte dafür seine Chance in der zehnten Minute. Nach einer Flanke von rechts traf Mathew Lecki erst den Pfosten, Groß versenkte den Nachschuss. Die Leipziger Abwehr sah dabei fast regungslos zu.

Boyd fällt erneut mehrere Monate aus

 

Nach einer reichlichen halben Stunde der nächste Schock: Terrence Boyd knickte ohne gegnerische Einwirkung um, blieb  am Boden liegen und hielt sich minutenlang das rechte Knie. Bitter: Der US-Boy war erst im Oktober nach einem Anriss des vorderen Kreuzbands und zwei Monaten Pause in den Kader zurückgekehrt. Der Stürmer wurde vom Platz getragen, für ihn kam Clemens Fandrich. Die Diagnose nach der Partie bestätigte die düstere Vorahnung von Sportdirektor Ralf Rangnick: Boyd erlitt einen erneuten Kreuzbandriss und dazu noch einen Meniskusschaden an seinem Knie. In den kommenden Tagen soll er operiert werden, danach fällt der Stürmer wieder für mehrere Monate aus.

 

Für die größte Aufregung bis zur Pause sorgte Schiedsrichter Patrick Ittrich, der sehr kleinlich pfiff. Die Fans honorierten das reihenweise mit Pfiffen. In der 41. Minute bekam Kapitän Daniel Frahn nach einem Foul und Diskussionen mit dem Unparteiischen die gelbe Karte, sah damit die Fünfte dieser Sorte und fehlt im nächsten Spiel. „Sicher war es schwer, das Spiel zu pfeifen, aber man kann das auch anders leiten“, sagte Zorniger. Sein Kollege Hasenhüttel meinte: „Wenn Zweikämpfe in dieser Intensität geführt werden, musst du als Schiedsrichter eingreifen.“

 

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Rani Khedira (RB Leipzig) im Zweikampf mit Lukas Hinterseer (FC Ingolstadt).

Quelle: GEPA Pictures

Zornigers Team brauchte neue Ideen in der Offensive, denn im ersten Durchgang produzierten die Bullen keine einzige Torchance. In der zweiten Halbzeit brachte er Stürmer Ante Rebic für Matthias Morys. Der kroatische Nationalspieler sorgte für mehr Präsenz der Leipziger im gegnerischen Strafraum, setzte in der 53. Minute mit einem strammen Schuss knapp neben den FCI-Kasten ein Ausrufezeichen. Rebic erhöhte weiter den Druck. Die Leipziger waren nun galliger im Spiel nach vorn.

 

Ingolstadt schwamm regelmäßig im eigenen Strafraum, klärte einmal auf der Linie, mehrfach mit Befreiungsschlägen. In der 65. Minute brachte Zorniger den angeschlagenen Poulsen für Kapitän Frahn, der zum zweiten Advent mächtig geackert und viele Kilometer zurückgelegt hatte.

 

Anthony Jung packte in der 75. Minute einen Hammer aus, doch FCI-Keeper Ramazan Özcan klärte mit einer Glanzparade zur Ecke. Auch kurz vor Schluss hatte RB nach einer Ecke und zwei Schüssen von Fandrich den Ausgleich auf dem Fuß, aber Ingolstadt warf sich immer wieder erfolgreich dazwischen. Es blieb bei der knappen Niederlage. Leipzig rutscht auf den achten Tabellenplatz, Ingolstadt ist mit dem Sieg bereits Herbstmeister.

Statistik:

RB: Coltorti – Heidinger, Hoheneder, Compper, Jung – Demme, Khedira, Kaiser – Frahn (65.Poulsen) – Morys (45. Rebic), Boyd (35. Fandrich)

Ingolstadt: Özcan – Engel (23. Levels), Matip, B. Hübner, Soares – P. Groß, Roger (88. Mijatovic), Morales – Mo. Hartmann, Hinterseer, Leckie

Tore: 0:1 Groß (10.)

Zuschauer: 23.985

Anne Grimm

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