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Torfestival zum Abschied: RB Leipzig gewinnt zweiten Test in Portugal 6:0

Trainingslager, Abreisetag Torfestival zum Abschied: RB Leipzig gewinnt zweiten Test in Portugal 6:0

Ein letztes Mal Fußball unter strahlender Sonne: RB Leipzig hat sich gegen den portugiesischen Drittligisten SC Farense beim 6:0 keine Blöße gegeben. Im Vergleich zum Test gegen Ajax Amsterdam brachte Coach Ralph Hasenhüttl eine komplett veränderte Formation.

Ralph Hasenhüttl konnte mit dem Testsieg seiner Jungs gegen Farense zufrieden sein.

Quelle: GEPA Pictures

Lagos. RB Leipzig hat sein achttägiges Trainingslager versöhnlich beendet. Auf dem Rasenplatz des Teamhotels in Lagos bezwang der Bundesligazweite am Mittwochmittag den SC Farense, Tabellenführer der portugiesischen Dritten Liga, souverän mit 6:0 (4:0).

„Man hat heute gesehen, dass wir ein bisschen mehr Rücksicht genommen haben auf das Spiel, was unsere Trainingsintensität der Vortage angeht. Wir waren frischer und deshalb vor allem in der ersten Halbzeit in der Lage, auch ein paar schöne Tore zu erzielen und gegen den Ball weniger zuzulassen“, sagte Trainer Ralph Hasenhüttl. Auch Stürmer Yussuf Poulsen wirkte zufrieden: „So ein Erfolgserlebnis gibt Selbstvertrauen, auch wenn es nicht der beste Gegner war. Wir haben vieles richtig gemacht und die Dinge gezeigt, die gegen Ajax nicht so geklappt haben.“

Im Vergleich zum Testspiel gegen Amsterdam am Samstag brachte der RB-Coach eine komplett veränderte Formation. Unter anderem übernahm Nachwuchsspieler Dominik Franke auf der linken Verteidigerposition den Part des bereits ausgeflogenen Marcel Halstenberg.   

Die Leipziger gaben von Beginn den Ton an und schnürten den SC Farense in der eigenen Hälfte ein. Zunächst gingen sie jedoch etwas fahrlässig mit ihren Chancen um. Nach zehn Minuten verwandelte Timo Werner eine passgenaue Eingabe von Oliver Burke mit einem satten Schuss zum 1:0. Nun war der Bann gebrochen, fielen Tore wie am Fließband. Franke legte nur zwei Minuten später für Selke zum 2:0 auf. In der 18. Minute vollendete Forsberg ein schönes Solo zum 3:0.  

Es war so sonnig, dass Trainer Ralph Hasenhüttl während der ersten Halbzeit ein Capi anforderte, um etwas zu sehen. Weil so kurzfristig keins aufzutreiben war, gab der Fanbeauftrage Enrico Hommel seine Kopfbedeckung für den Coach her. Vom Gegner, der etwa das Niveau eines deutschen Viertligisten besaß, gab es aber nicht viel zu sehen.

Emil Forsberg, Willi Orban und Marvin Compper beim Bad in der Eistonne.

Quelle: Anne Grimm

Nur zweimal wurde der portugiesische Drittligist vor dem Tor der Roten Bullen gefährlich. Der Fallrückzieher von Carvalho ging knapp vorbei, ein anderes Mal war Fabio Coltorti zur Stelle. Weil der RB-Keeper nicht oft ins Geschehen eingreifen musste, gab er seinen Vorderleuten immer wieder klare Anweisungen und korrigierte deren Stellungsspiel. Kurz vor der Pause verwandelte Oliver Burke nach Foulspiel an Davie Selke einen Elfmeter zum 4:0.

Bis auf Rani Khedira stand in Halbzeit zwei eine komplett neue RB-Formation auf dem Platz. Kyriakos Papadopoulus kam hingegen nicht zum Einsatz. „Es war eine reine Vorsichtsmaßnahme, weil wir in den letzten Tagen viel gemacht haben“, erklärte Hasenhüttl.

Es dauerte bis zur 58. Minute, dann klingelte es erneut im SC-Kasten. Yussuf Poulsen sah den besser platzierten Zsolt Kalmar, der auf 5:0 erhöhte. Beim 6:0 profitierte Terrence Boyd von einer Vorlage von Ken Gipson. In der Schlussphase kam der SC Farense noch dreimal zu dicken Torchancen, aber RB-Keeper Marius Müller hielt seinen Kasten sauber.

„Jetzt müssen wir erstmal wieder zurück kommen und uns an das Wetter gewöhnen“, sagte der dänische Nationalspieler Poulsen zum Abschluss. Am späten Nachmittag fliegt der Bundesliga-Aufsteiger aus dem knapp 20 Grad warmen Faro direkt ins frostige Leipzig.       

RB Leipzig:  1. HZ: Coltorti – Schmitz, Compper, Orban (C), Franke, Demme, Khedira, Burke, Forsberg, Selke, Werner. 2. HZ: Müller - Gipson, Reddemann, Bernardo, Franke - Kaiser (C), Khedira (65. Ilsanker), Kalmàr, Wojtkowski - Boyd, Poulsen.

Tore: 1:0 Werner (10.), 2:0 Selke (12.), 3:0 Forsberg (18.), 4:0 Burke (Foulelfmeter, 36.), 5:0 Kalmar (58.), 6:0 Boyd (71.). 

Zuschauer: 40.

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