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Weiter: RB Leipzig wirft Erstligist Paderborn nach Verlängerung aus dem DFB-Pokal

Weiter: RB Leipzig wirft Erstligist Paderborn nach Verlängerung aus dem DFB-Pokal

Die Roten Bullen sind auch im Pokal nicht zu bändigen: Mit einem 2:1 (1:1)-Sieg gegen den Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn zogen die Leipziger am Sonntagabend in die zweite Runde des DFB-Pokals ein.

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RB-Leipzig-Kapitän Daniel Frahn im Luftkampf

Quelle: dpa

Leipzig. Vor mehr als 24.000 Zuschauern traf der eingewechselte Clemens Fandrich für RB in der Verlängerung zum umjubelten Endstand.   

„Es war ein typischer und intensiver Pokalfight. Ich freue mich für Fandrich und die ganze Mannschaft“, sagte Alexander Zorniger. Der RB-Coach vertraute zunächst der gleichen Startelf wie beim starken 3:0-Liga-Sieg in München vor einer Woche. Auf der anderen Seite durfte Rückkehrer Stefan Kutschke gegen seinen alten Verein von Beginn an auflaufen.   

Die Anfangs-Phase gehörte den Gastgebern, die mehrmals gefährlich im Strafraum der Paderborner auftauchten. Leipzig störte wie gewohnt früh den Spielaufbau des Gegners und ließ dem Erstligisten kaum Raum zur Entfaltung.

In der 13. Minute dann der SCP erstmals auffällig in der Offensive: Jens Wemmer ließ auf der rechten Seite drei Leipziger Abwehrspieler stehen, flankte in den Fünfmeterraum, doch RB-Keeper Benny Bellot klärte. Obwohl Leipzig klar die bestimmende Mannschaft war, ging auch die nächste hochkarätige Chance auf das Konto der Gäste. In der 25. Minute rettete Bellot in höchster Not, lenkte einen strammen Schuss an die Latte, um anschließend das 0:0 festzuhalten.  

Nur wenige Augenblicke später sah der gebürtige Leipziger jedoch gar nicht gut aus. In der abgezockten Manier eines Erstligisten sah Süleyman Koc, dass Bellot zu weit vor seinem Tor stand und zog aus 30 Metern zum 1:0 ab. „Natürlich sehe ich doof aus, wenn der Ball über mich drüber geht. Das Tor nehm ich auf meine Kappe“, sagte der 24-Jährige.

Weiteres Pech vor der Pause: Nach einem Foul kam Joshua Kimmich bei einem Zweikampf im Strafraum zu Fall, der Schiedsrichter zeigte jedoch nicht auf den Elfmeterpunkt. Dafür nutzte Anthony Jung in der 43. Minute einen Freistoß, der abgefälscht wurde und unhaltbar zum verdienten 1:1 einschlug.

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Siegtorschütze Clemens Fandrich und Drama-Queen Yussuf Poulsen jubeln nach dem Treffer zum 2:1.

Quelle: dpa

Spannung auch gleich in der zweiten Hälfte: Bellot klärte einen Schuss vom Paderborner Torschützen Koc, Yussuf Poulsen scheitert im Gegenzug in der SCP-Abwehr. Die hitzigen und intensiven Zweikämpfe zeigten die Brisanz der Pokal-Partie.

Trotz zwischenzeitlichem Ballbesitz von 65 Prozent, fehlten den Bullen die richtig dicken Möglichkeiten zur Führung. Und so musste Kapitän Daniel Frahn nach 79 Minuten vom Feld, dafür kam Matthias Morys, der bei 1860 kurz nach seiner Einwechslung traf. Doch es blieb beim Remis, die Entscheidung musste in der Verlängerung fallen.       

Weil auf beiden Seiten die Kräfte schwanden, gab es zunächst kaum Höhepunkte. In der 109. Minute landete der Ball nach einer Flanke von Kimmich im Strafraum der Paderborner, Morys rutschte noch vorbei, doch der ebenfalls eingewechselte Clemens Fandrich behielt im Gewühl die Übersicht. Er stocherte den Ball zum 2:1 ins Tor und sein Team in die zweite DFB-Pokalrunde. „Es war wie erwartet ein Spiel auf Augenhöhe mit einem starken Gegner. Es war ein enges Spiel, bei dem RB die einzige Chance der Nachspielzeit eiskalt genutzt hat. Aber auch von uns war es eine ordentliche Leistung, deshalb sind wir nicht enttäuscht", sagte Paderborns Trainer André Breitenreiter.

RBL:

Bellot, Teigl, Hoheneder, Sebastian, Jung, Demme, Kimmich, Khedira (100. Fandrich), Kaiser (111. Willers) , Poulsen, Frahn (79. Morys)

SCP:

Kruse, Wemmer, Strohdiek, Hünemeier, Hartherz (110. Saglik), Rupp, Koc (85. Ouali), Bakalorz, Vrancic, Stoppelkamp, Kutschke

Tore:

0:1 Koc (27.), 1:1 Jung (43.), 2:1 Fandrich (109.)

Zuschauer:

24.348

Anne Grimm

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