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Aru bei Vuelta weiter vorn - Tagessieg an Rodriguez

Radsport Aru bei Vuelta weiter vorn - Tagessieg an Rodriguez

Sein Vorsprung schmilzt: Der italienische Radprofi Fabio Aru führt bei der Spanien-Rundfahrt vor der Königsetappe am Montag nur noch mit einer Sekunde vor dem Spanier Joaquim Rodriguez.

Sotres. Radprofi Fabio Aru geht an der Spitze des Gesamtklassements der Spanien-Rundfahrt mit der Winzigkeit von einer Sekunde Vorsprung vor Joaquim Rodriguez in die Königsetappe am Montag.

Im Ziel der 15. Etappe musste der zierliche Italiener nach 175,8 Kilometern in Sotres am Ende Tagessieger Rodriguez Platz machen. Der Lokalmatador fuhr seinen 15-Sekunden-Vorsprung auf Aru auf den steilsten letzten zwei Kilometern heraus. Dazu profitierte Rodriguez von der Zeitbonifikation von zehn Sekunden.

Als Letzter einer neunköpfigen Ausreißergruppe war der spanische Routinier Haimar Zubeldia knapp zwei Kilometer vor dem Ziel auf der bis zu 16 Prozent steilen Rampe gestellt worden. Platz zwei im Tagesklassement belegte der Pole Rafal Majka, der im Gesamtklassement auf den dritten Platz vorfuhr.

Am Montag steht die Königsetappe nach Quiros auf dem Programm, gefolgt vom zweiten Ruhetag dieser Vuelta. Am Mittwoch geht es im Kampf gegen die Uhr in Burgos über 38,7 Kilometer. Danach dürfte der Sieger der diesjährigen Vuelta, der am 13. September in Madrid gekürt wird, so gut wie feststehen.

"Wir brauchen vor dem Zeitfahren etwa zwei Minuten Vorsprung auf Dumoulin", rechnete Aru-Chef Giuseppe Martinelli vor. Die Marge ist noch nicht erreicht. Der starke Zeitfahrer Tom Dumoulin aus den Niederlanden verlor am Sonntag 49 Sekunden auf den Tagessieger und liegt jetzt 1:25 Minuten hinter dem 25 Jahre alten Aru, der die Vuelta im Vorjahr auf Rang fünf beendet hatte.

"Ich muss Rodriguez gratulieren, er war heute sehr stark. Aber ich habe immer noch das Rote Trikot. Wir werden morgen sehen, wie es aussieht", sagte der Spitzenreiter, der genau wie Rodriguez nicht zu den stärksten Zeitfahrern gehört. Die erste der drei schwersten Bergetappen hatte sich am Samstag auf dem Fuente del Chivo der Italiener Alessandro De Marchi im Alleingang gesichert.

dpa

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