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Prognosen über verletzten Degenkolb fallen schwer

Radsport Prognosen über verletzten Degenkolb fallen schwer

Der am 23. Januar schwer verunglückte John Degenkolb kann die Teilnahme an den Frühjahrsklassikern abhaken. Der 27 Jahre alte Radprofi laboriert weiter an den Folgen seiner Verletzungen und wartet auf die Rückkehr ins Training.

Berlin. Der Mailand-Sanremo-Sieger von 2015 hat keine Chance, beim Klassiker-Auftakt am 19. März wettbewerbsfähig am Start zu stehen. "Prognosen, wie es sportlich bei ihm weitergeht, fallen zur Zeit schwer. John ist zu Hause in Frankfurt und wartet darauf, erst dauerhaft auf der Rolle und dann wieder auf der Straße trainieren zu können. Das kann noch dauern", sagte Teamsprecher Peter Reef der Deutschen Presse-Agentur. Einen Termin für die Rückkehr in den Wettkampf vorherzusagen, sei "unmöglich".

Im Moment halten sich die Offiziellen des Giant-Alpecin-Teams äußerst bedeckt - wahrscheinlich bis die Rechtslage geklärt ist. Eine Britin hatte die Trainingsgruppe um Degenkolb und den Neu-Profi Max Walscheid im Trainingslager in Spanien mit dem Auto gerammt.

Degenkolb verlor fast die Kuppe eines Zeigefingers, erlitt einen Unterarmbruch und zahlreiche Hautabschürfungen, Walscheid zog sich Brüche an Hand und eine Schienbeinfraktur zu. "Ihm geht es den Umständen entsprechend gut. Auch er wartet jetzt auf die Rückkehr ins Training", erklärte Walscheid-Betreuer Marc Bator. Die beiden Profis waren im Hamburger Unfall-Krankenhaus erfolgreich operiert worden.

Das große Saisonziel Degenkolbs bleibt jetzt die am 2. Juli beginnende Tour de France.

dpa

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