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1:1 gegen Zwickau - Lok verspielt Sieg trotz früher Führung

1:1 gegen Zwickau - Lok verspielt Sieg trotz früher Führung

Drittes Oberliga-Spiel, drittes Remis: Der 1. FC Lok musste sich Freitagabend vor 3367 Zuschauern im Plache-Stadion mit einem 1:1 (1:0) gegen den FSV Zwickau begnügen.

Leipzig. Benjamin Fraunholz hatte die Probstheidaer bereits in der 3. Minute in Führung geschossen, Steffen Kellig (69.) schaffte den verdienten Ausgleich für die nach der Pause klar überlegenen Gäste.

Lok begann schwungvoll, erwischte einen Traumstart, versäumte bei Chancen von René Heusel (20.) und Fraunholz (22.) den zweiten Treffer nachzulegen. In der temposcharfen, rassigen, hochklassigen ersten Halbzeit gewannen die starken Zwickauer aber immer mehr Zweikämpfe und kamen dank ihrer besseren Spielanlage ebenfalls zu guten Gelegenheiten. Lok-Keeper Jan Evers musste des öfteren retten, vollbrachte seine größte Tat, als er einen Freistoß von Marcus Jazwinski (43.) noch aus dem Winkel kratzte.

"Wir haben den Gegner zu spät angegriffen und so ins Spiel kommen lassen", monierte Lok-Trainer Achim Steffens, "es war zu sehen, dass die Zwickauer viele erfahrene Leute und mehr Spielpraxis besitzen."

Nach dem Wechsel stand seine Mannschaft mit dem Rücken zu Wand, verteidigte mit Mann und Maus, Leidenschaft und Härte - doch in der Offensive gelang überhaupt nichts mehr. "Da fehlte die Entlastung, da hatten wir Angst vor der eigenen Courage", sagte Kapitän Thorsten Görke, "wir haben zu schnell die Bälle verloren, das Tor war folgerichtig." Bitter: Es fiel aus einem Konter. Als sich Lok doch einmal über die Mittellinie gewagt hatte und patzte, zog Christof Neumann auf der rechten Seite auf und davon, seine Maßflanke wuchtete Kellig ins Netz.

Die rund 300 Zwickauer Fans brannten danach ein Feuerwerk ab und provozierten mit Sprechchören: "Pyrotechnik ist kein Verbrechen." Die Polizei marschierte für einige Minuten in den FSV-Block, sorgte für Ruhe.

Lok aber ärgerte sich über den dritten verpassten Sieg der Saison. "Wieder geführt, wieder ordentlich gespielt, wieder ein Fehler zu viel, wieder ein dummes Gegentor", stöhnte Angreifer René Heusel, dem ein Treffer wegen Abseitsstellung versagt wurde: "Aber wir sollten das Positive mitnehmen. Wir sind weiter ungeschlagen, irgendwann platzt der Knoten." Klubchef Steffen Kubald zog Parallelen zu RB. "Die sind auch mit drei Remis gestartet, holten dann in Kiel den ersten Dreier. Da müssten wir eigentlich jetzt in Gotha gewinnen..."

Lok:

Evers - Werner, Krug, Görke, Knoof - Hildebrandt, Linkert (88. Brodkorb), Saalbach, Seifert (75. Brumme) - Heusel (80. Schulz), Fraunholz.

Zwickau:

Wohlfeld - Strobel (83. Gillert), Baumann (27. Lietz), Trehkopf, Schumann - Neumann, Wölfel, Jazwinski, Troschke (46. Schmidt) - Kellig, Laskowski.

Schiedsrichter:

Jauch (Benshauen). 

Steffen Enigk

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