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1. FC Union Berlin im Aufwind: „Gallisches Dorf“ bejubelt Aktiendeal und Mitgliederzuwachs

1. FC Union Berlin im Aufwind: „Gallisches Dorf“ bejubelt Aktiendeal und Mitgliederzuwachs

Über drei Stunden dauerte die Ordentliche Mitgliederversammlung des Fußball-Zweitligisten 1. FC Union Berlin. Doch angesichts der positiven Zahlen, die die Vereinsführung in der stadionnahen Ballspielhalle präsentierte, konnten die 710 erschienenen Mitglieder gut gelaunt den Heimweg antreten.

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Unions Silvio (l) hält sich Aues Skerdilaid Curri vom Leib. (Archivfoto)

Quelle: dpa

Berlin. „Wenn es eine Zahl gibt, die unsere positive Entwicklung in unserem Verein am eindrucksvollsten verdeutlicht, ist es diese: Wir sind seit dieser Woche 10 000 Mitglieder“, sagte Präsident Dirk Zingler und erntete stürmischem Beifall. „Für einen kleinen Verein im Gallischen Dorf von Köpenick ist das allerhand.“

Der starke Mitgliederzuwachs gegenüber der letzten Ordentlichen Mitgliederversammlung im Oktober 2010 (damals noch 6870) hat neben der Stabilisierung im sportlichen Bereich vor allem mit dem Aktiendeal zu tun, den Union für den Erhalt der Stadionkultur angeschoben hatte. Um den Verkauf oder die Vermarktung des Stadionnamens sowie den Einstieg von Großinvestoren zu verhindern, bot Union im Dezember 10 000 „Alte-Försterei-Aktien“ zum Preis von jeweils 500 Euro an. 5473 davon wurden gezeichnet. Mit Emissionserlös in Höhe von 2,73 Millionen Euro abzüglich der rund 500 000 Emissionskosten konnte das Stammkapital der Stadionbetriebs AG von 3,5 Millionen Euro auf 6,23 Millionen Euro erhöht werden.

Dass über 4000 Aktien keinen Abnehmer fanden, wertete Zingler nicht als Misserfolg. „Wir haben ja nur eine beschränkte Gruppe von Interessenten zugelassen. 50 Prozent davon haben sich entschieden, mitzumachen.“ Zeichnungsberechtigt waren nur Mitglieder und Sponsoren. Zu den zukünftigen 4141 Aktienbesitzern zählen 3492 Männer, 381 Frauen, 193 Kinder und 75 Unternehmen. Der jüngste Aktionär ist am 31. Oktober 2011 geboren, der Älteste wird im August 95 Jahre.

Das Geld soll in erster Linie zur Reduzierung des Fremdkapitals für den Neubau der Haupttribüne und des Fanhauses verwendet werden. Nach aktuellem Stand wird die 15 Millionen Euro teure Haupttribüne, mit deren Bau am 2. Mai begonnen werden soll, durch die DKB-Bank (6 Millionen Euro), das Land Berlin (3), UFA Sports (2,5), einen noch zu findenden Bauunternehmer (2) und den 1. FC Union mit seinen Sponsoren (1,5) finanziert. Innerhalb eines Jahres soll die vor allem wegen der Logen für zahlungskräftige Sponsoren wichtige Tribüne stehen. Gebaut wird bei vollem Spielbetrieb.

Die vergangene Saison wurde mit einem Plus von 14 856 Euro und damit zum dritten Mal in Serie mit einem positiven operativen Betriebsergebnis abgeschlossen. Gleichfalls zum dritten Mal erhielt Union die Lizenz ohne Bedingungen. Der Etat für die laufende Saison beträgt nun 15,36 Millionen Euro, 7,7 Millionen Euro davon sollen für den Lizenzspieler-Bereich verwendet werden. Im Sommer ging Union noch von 13,2 Millionen Euro als Saisonetat aus. Höhere Zuschauerzahlen und Sponsoreneinnahmen sowie der Zuwachs an Mitgliedern machten den Sprung möglich. Die Saison 2011/12 wird mit einem positiven Ergebnis in Höhe von 789 000 Euro geplant.

Matthias Koch, dpa

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