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10:4 - JCL feiert sein Traumergebnis beim Start in die Bundesliga

10:4 - JCL feiert sein Traumergebnis beim Start in die Bundesliga

Schon wieder 10:4, nach Unterpunkten sogar noch deutlicher als vor 14 Tagen: Den Judo-Männern des JCL ist der erhoffte Start nach Maß in die Bundesliga gelungen.

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Costel Danculea (weißer Anzug) wirft Benjamin Hofäcker im zweiten Kampf auf Punkt.

Quelle: DJB

Leipzig. Nach dem Heimsieg gegen den JC Ettlingen gewann das Team um Kapitän Robert Gess auch beim Neuling JSV Speyer haushoch und liegt hinter Meister Abensberg auf Platz zwei der Blitz-Tabelle.

Für die Pfälzer punkteten lediglich die Gaststarter aus der Schweiz und Frankreich, dagegen konnte der JCL alle deutsch-deutschen Duelle für sich entscheiden.

Mit rund 400 Zuschauern im Rücken und 31 Kämpfern - darunter neun Athleten aus Frankreich, der Schweiz und Georgien - wollte der JSV Speyer bei seiner Bundesliga-Heimpremiere dem JCL ordentlich einheizen. Doch darauf waren die Sachsen eingestellt. "Wir wussten ja, dass sie maximal vier Ausländer einsetzen dürfen. Insofern haben wir uns nicht verrückt gemacht", meinte Robert Gess. "Und als dann überraschend auch noch fünf unserer Fans in der Halle auftauchten, hat uns das einen enormen Motivationsschub gegeben", ergänzte der Kapitän.

Wie daheim gegen Ettlingen stellten die Leipziger schon mit dem 5:2 zur Pause die Weichen auf Sieg. Dennoch war diesmal einiges anders. Und nicht umsonst postete Maanger Paul Staroste auf dem JCL-Liveticker bei Facebook: "Die klare Pausenführung kam ein wenig glücklich zustande."

Denn zum einen spielte die Auslosung den Gastgebern in die Hände. Sie konnten gleich im ersten (gegen Simon Yacoub) und dritten Kampf (gegen René Kirsten) ihre beiden international gestählten Schweizer einsetzen, die Speyer mit 2:1 in Führung und die Halle zum Kochen brachten. Danach hatten JCL-Gaststarter Costel Danculea und der ins 90-Kilo-Limit nach oben "gewanderte" Norbert Fleischer ihre liebe Mühe, das 1:4 zu verhindern. Fleischer lag sogar schon in der Luft und drohte auf dem Kreuz zu landen, fiel aber im Stile einer geschmeidigen Katze nur auf die Seite. Beide setzten sich mit großem Einsatz durch, schafften die Wende und brachten den JCL 3:2 in Führung.

Nun lief das Auswärts-Duell wie ein Länderspiel. "Das 10:4 war unser Traumergebnis. Es ist stark, dass wir nur die vier Kämpfe gegen Ausländer abgeben mussten", erklärte Gess, der auch den Unparteiischen ein Kompliment machte: "Das waren sehr erfahrene Kampfrichter, sie haben absolut fair gewertet."

Für die JCL-Männer geht es weiter Schlag auf Schlag. Am Sonnabend heiratet Käpt'n Gess, eine Woche später dürfte beim Serienmeister TSV Abensberg nicht viel zu holen sein. Dafür soll am 29. Juni die Grube-Halle beben, wenn gegen den TSV München-Großhadern der Viertelfinal-Einzug in trockene Tücher gebracht werden kann.

JCL-Punkte:

Hannes Conrad 2, Costel Danculea 2, Fabian Hubert 2, Norbert Fleischer, Manuel Viehweg, Philipp Mackeldey, Johannes Herzig.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.05.2013

Frank Schober

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