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12 statt 17: weniger Schwerpunktsportarten in Leipzig - Behindertensport wird stärker gefördert

12 statt 17: weniger Schwerpunktsportarten in Leipzig - Behindertensport wird stärker gefördert

Da waren es nur noch zwölf! Nur noch zwölf Schwerpunktsportarten - fünf weniger als im Vorjahr beziehungsweise im vergangenen Olympiazyklus - fördert die Stadt Leipzig im nacholympischen Jahr in dem Projekt Nachwuchsleistungssport.

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Nur noch zwölf Schwerpunktsportarten - fünf weniger als im Vorjahr beziehungsweise im vergangenen Olympiazyklus - fördert die Stadt Leipzig im nacholympischen Jahr in dem Projekt Nachwuchsleistungssport.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Dafür werden nun noch 295.000 Euro zur Verfügung gestellt, nachdem diese Summe vor Jahresfrist auf 310.000 Euro aufgestockt worden war. Zusätzlich erhält der Olympiastützpunkt von der Kommune rund 200.000 Euro - vorwiegend für die Mischfinanzierung von 25 Trainern sowie Trainingsmaßnahmen der Athleten.

Sportbürgermeister Heiko Rosenthal spricht mit Blick auf Rio 2016 von einem "klaren Bekenntnis der Stadt". Im Gegensatz zum Landessportbund, der um die Verteilung der öffentlichen Mittel des Freistaates auf die einzelnen Sportarten und Verbände ein Geheimnis macht, geht die Stadt seit Jahren sehr transparent mit diesem Thema um. Nichtsdestotrotz gibt es Diskussionen und unterschiedliche Auffassungen zu der nach dem Belohnungssystem verteilten Gelder. Oftmals ist deren Höhe von einem einzelnen Sportler abhängig. Bestes Beispiel sind die Radsportler, die ein letztes Mal von der Olympiamedaille sowie dem WM-Titel der inzwischen zurückgetretenen Profifahrerin Judith Arndt profitieren.

Um in den Kreis zu kommen, ist der Status Bundesstützpunkt oder der Segen des Spitzenverbandes erforderlich. Hockey, Fußball, Ringen, Kunstturnen und Rhythmische Sportgymnastik erfüllen dieses Kriterium nicht mehr und haben den Status Schwerpunktsportart verloren. Die Gymnastik fällt durchs Rost, weil Halle/Saale Hauptstandort des gemeinsamen Stützpunktes ist. Der Behindertensport schaffte nach den Erfolgen bei den Paralympics den größten Sprung in der Förderung von 19.360 auf 27.750 Euro.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.04.2013

Frank Schober

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