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15. Schülerhallensportfest: Herausforderung für Athleten und Ehrenamt

Leichtathletik 15. Schülerhallensportfest: Herausforderung für Athleten und Ehrenamt

Fehlstarts sind ärgerlich, aber nur allzu menschlich. Passieren Anfängern wie Spitzenathleten gleichermaßen. Sprint-Ass Rebekka Haase (LV Erzgebirge), Staffelvierte der Olympischen Spiele in Rio, wurde am Freitagabend beim Berliner Hallenmeeting disqualifiziert.

Schülersporthallenmeisterschaften in der Arena Leipzig

Quelle: Christian Modla

Leipzig. „Ich habe mich ein wenig verspekuliert. Der Starter in den ersten Läufen war sehr schnell, bei mir hat dann ein anderer übernommen und länger gewartet“, klärte die 24-Jährige am Samstagabend in der Leipziger Arena das Malheur auf. Dort gewann sie die 200 Meter im Rahmen des 15. Sparkassen-Schülerhallensportfestes in 23,15 Sekunden – Meetingrekord und ein gelungener Test für die deutschen Meisterschaften nächste Woche an selber Stelle. Haase weiß genau, wohin sie über 60 m sprinten will: „Zum vierten Titel in Folge und dem EM-Ticket, so lautet mein Plan.“

 Mit gut 900 Athleten aus 95 Vereinen war der von MoGoNo veranstaltete Nachwuchswettbewerb inklusive Elite-Gästen wieder eine echte Herausforderung für Teilnehmer, Kampfrichter (85 an der Zahl) und Organisatoren um den Chefstrategen Tasso Hanke. Wenig Zeitverzug, kaum Abmeldungen, ein paar Fehlstarts gab es. „Es sind Kleinigkeiten, die nicht gepasst haben, aber das Gesamtbild stimmte“, resümierte der 52-Jährige. Das deutschlandweit einzigartige Meeting soll auch im nächsten Jahr wieder steigen. Das Rathaus steht dahinter. Sportbürgermeister/Schirmherr Heiko Rosenthal begrüßte am Samstag höchstselbst. Bei einem Gesamtetat von 49 000 Euro übernimmt die Stadt als größter Unterstützer einen wesentlichen Teil der Summe.

Schüler an den Sport heranführen in großer Arena: Das 15. Sparkassen Schülerhallensportfest (Bilder: Christian Modla)

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Unbezahlbar ist die ehrenamtliche Kraft, die in solch einer Großveranstaltung steckt. „Es wird nicht einfacher. Viele unserer Helfer sind von Anfang an dabei und ziehen sich nach und nach zurück. Diese Leute sind auf die Schnelle nicht zu ersetzen“, weiß Hanke um die komplizierte Mission. Lob tut immer gut. „Was MoGoNo leistet, ist fantastisch“, meinte Hans-Joachim Daniel (Verein Harz-Gebirgslauf), der zum dritten Mal mit seinen Schützlingen teilnahm. Einzig der Termin in den Ferien sei diesmal nicht optimal.

Normerfüllungen und Bestleistungen wurden registriert. Dazu gehörten die Gastgeber-Siege der Stabhochspringer Lilly Empl (3,40 m) und Daniel Breinl (beide U20/4,65 m). Aber auch internationale Talente aus der Ukraine und Tschechien schafften es aufs Podest. Die Nachwuchsbühne nutzte Weltklasse-Sprinter Roy Schmidt vom SC DHfK als DM-Testlauf. Hinter Aleixo-Platini Menga (Leverkusen/6,73) wurde er Zweiter (6,76). „Nach dem ich im Januar krankheitsbedingt pausieren und einiges aufholen musste, war das heute okay“, sagte der Leipziger Rio-Teilnehmer.

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