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20. Lipsiade am Wochenende in Leipzig: Vom Talent zum Spitzensportler

20. Lipsiade am Wochenende in Leipzig: Vom Talent zum Spitzensportler

Alle Wege junger Athleten führen in Leipzig zur Lipsiade, die am Wochenende zum 20. Mal stattfindet und von der Sparkasse als Titelsponsor präsentiert wird.

27 Sportarten von Badminton bis Wasserspringen beinhaltet das breitensportlich orientierte Jubiläumsprogramm. Etwa 6000 Teilnehmer kämpfen um die Medaillen. Mit Kanutin Tina Dietze hat es eine Lipsiade-Starterin bis zum Olympiasieg geschafft, Floorball-Nationalspieler Christian Fritsche organisiert heute das Nachwuchsturnier.

Seine Spielobjekte der Begierde waren zunächst Fußball und Handball. Doch dann kam er, der kleine, mit Löchern versehene, weiße Plasteball und hatte gewonnen. "Die Sportart ist unheimlich schnell, sie verlangt taktischen Spürsinn, Kombinationswirbel und Powerplay. Wer einmal damit angefangen hat, ist begeistert", schwärmt Christian Fritsche (33) in den höchsten Tönen von seiner Lieblingssportart Floorball, die bis 2009 noch Unihockey hieß. Mittlerweile gibt es deutschlandweit 10 000 Spieler, in Leipzig und Umgebung neun Vereine.

Christian Fritsche hat als elfjähriger Steppke angefangen und sich zum Champion entwickelt. 75 Mal trug er das Auswahl-Trikot. Im Februar hieß es Abschied nehmen aus der Nationalmannschaft: "Es war eine tolle Zeit, ich habe viel erlebt", sagte der zweifache B-Weltmeister, der sich als Goalgetter den Spitznamen "Kanone" verdiente. Die Arbeit im Architektenbüro lasse nun nicht mehr genug Zeit für Spitzensport. Fritsche bestritt sein letztes Länderspiel 2010. Doch dann, vor wenigen Wochen gelang der nationale Clou: Mit seinem Löwen-Team des MFBC holte der Leipziger Routinier sensationell den deutschen Meistertitel. Finalgegner Weißenfels sah schwarz.

Heute wird Christian Fritsche von früh bis Nachmittag auf einer besonderen Spielwiese aktiv sein. Er leitet das Lipsiade-Turnier auf drei Feldern in der Ernst-Grube-Halle.

"Über 35 Mannschaften aus Sachsen und Sachsen-Anhalt sind dabei. Neben dem sportlichen Teil haben wir wieder einige Überraschungen und Aktionen vorbereitet", informierte Fritzsche, der von einem engagierten Team unterstützt wird und das organisatorische Handwerk bei den Floorball-Protagonisten Michael Gatzke und Detlef Stötzner gelernt hat. Der Trendsport setzt dabei Trend in vielerlei Hinsicht. Ein extra Plakat kündet vom Turnier, die Halle ist mit einer Fotogalerie geschmückt, es gibt Tombolapreise und Info- und Verkaufsstand. Stets sorgte das Penaltyschießen zwischen prominenten Gästen und hoch motivierten Nachwuchsleuten für ein stimmungsvolles Kräftemessen. Mal siegten die einen, mal die anderen. Egal, gewonnen haben alle.

 

 

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 08.06.2013

Kerstin Förster

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