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2000 Fans feiern Icefighters-Debüt in Taucha - 6:0 gegen Timmendorf

2000 Fans feiern Icefighters-Debüt in Taucha - 6:0 gegen Timmendorf

Mehr als ein Stunde vor Anpfiff des Pokalspiels der Icefighters gegen Timmendorf säumten Hunderte den Platz vor der Eishalle im Tauchaer Gewerbegebiet. Viele der Fans hatten sich die neuen Dresse ihrer Lieblinge übergestreift und debattierten eifrig vor dem Start in die Saison.

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Emanuel Grund (r., Leipzig) gegen Patrick Saggau (Timmendorf).

Quelle: Christian Nitsche

Taucha. Natürlich durfte Peter Lange nicht fehlen, der 72-Jährige wartete mit Frau Lisbeth auf Enkel Tobias. "Er bringt die Fahne mit, das ist unser Maskottchen, seitdem wir zum Eishockey in Leipzig gehen. Und das ist von Beginn an", erklärte die reife Dame, die aus Anger-Crottendorf angereist war.

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Taucha. Die Icefighters haben sich festgelegt: Taucha ist der Eishockey-Standort für die Zukunft – mit der Perspektive Zweitliga-Aufstieg. „Es wird keinen Umzug zurück nach Leipzig geben, wir wollen die nächsten Jahre in Taucha bleiben, hier sesshaft werden", erklärte Geschäftsführer André Krüll auf einer Pressekonferenz, „hier erhalten wir die Unterstützung, die uns in Leipzig fehlt."

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Derweil strömten die ersten Zuschauer in die neue Halle. Veronika Naumann war darunter, die sich zur Feier des Tages mit Freunden einen Schluck Sekt gönnte. "Mensch, das wurde Zeit, dass es endlich losgeht", machte sie ihrer Begeisterung Luft. Die Markkleebergerin ist seit einem Jahr vom Eishockey infiziert. "Diese Saison fahre ich auch auswärts mit. Da muss mein Mann bei den Kind bleiben", meinte sie lachend. "Er kann ja zu Hause die Partien per Liveticker verfolgen."

Pech gab es an diesem Glückstag für den Eishockey der Region allerdings für Veronika Kuppe. Die 55-jährige hatte sich beim Warmschiessen einen guten Platz mit Ehemann Harald gesichert. Da ließ ein Gewaltschuss eines Spielers die Scheibe splittern. Zum Glück blieb es für die Leipzigerin bei kleinen Schnittverletzungen am Hals. Ein wenig geschockt ließ sie sich das Spektakel trotzdem nicht entgehen. "Das ist Pech, kann passieren" zeigte sie sich Minuten später gefasst, nachdem sie viel Zuspruch von den umstehenden Fans samt Icefighters-Geschäftsführer André Kruell erfahren hatte.

Das erste Match war die Pokalpartie gegen EHC Timmendorfer Strand, das mit fast halbstündiger Verspätung begann. Die Eröffnungszeremonie samt Präsentationen und der Vorstellung der neuen Vereinshymne zog sich hin. Kurz vor 23 Uhr feierten Spieler und Fans den 6:0 (3:0, 0:0, 3:0)-Sieg im Pokal gegen die Timmendorfer. Hadamik (2), Breiter, Eichelkraut, Vrba und Alt waren die umjubelten Torschützen.

Am Sonntag spielen die Icefighters in Rostock und Dienstag kommen mit den Dresdner Eislöwen prominente Gäste nach Taucha, in Leipzigs neue Eishockey-Halle.

Icefighters:

Reukauf, Sievers, Pohle, Jens Müller, Ullmann, Alt, Hrach, Grund, Lars Müller, Gross, Beringschmidt, Koenig, Hadamik, Breiter, Wagner, Zlatkin, Kasperczyk, Nighbert, Eichelkraut, Mikesz, Vrba.

Eberhard Schmiedel

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