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24.000 Euro Strafe für Dynamo nach Ausschreitungen - DFB droht mit Geisterspielen

24.000 Euro Strafe für Dynamo nach Ausschreitungen - DFB droht mit Geisterspielen

Die Ausschreitungen nach dem Sieg im Relegationsrückspiel in Osnabrück kommen Dynamo Dresden teuer zu stehen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Verein nach den Vorfällen in den Gästeblöcken bei den Spielen in Babelsberg und Osnabrück zu einer Geldstrafe von 24.000 Euro verurteilt.

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Die Anhänger von Dynamo Dresden brannten im Relegationsspiel in Osnabrück Feuerwerk auf der Tribüne ab.

Quelle: dpa

Dresden. Allein die maßlos übertriebenen Feierlichkeiten in Osnabrück schlagen mit 20.000 Euro zu Buche, heißt es in einer Mitteilung der Schwarz-Gelben.

„Mir ist es immer noch absolut unbegreiflich, dass eine Gruppe von Personen im Dynamo-Fanblock insbesondere beim Relegationsrückspiel in Osnabrück durch ihr unsägliches und durch nichts zu rechtfertigendes Fehlverhalten gar den Zweitliga-Aufstieg gefährdet hat", gab sich Dynamo-Geschäftsführer Volker Oppitz angefressen, nachdem er den DFB-Urteil am Dienstagvormittag zugestimmt hatte. Fans hatten während und nach der Partie unter anderem Sitzschalen herausgerissen. Mit dem Verhalten hätten die Störer auch die Existenz des Vereins in Frage gestellt. „Ich will und kann in diesem Zusammenhang nicht länger von Anhängern oder Fans des Vereins sprechen", machte Oppitz seinem Ärger Luft.

Bei dem Urteil des DFB spielte auch eine Rolle, dass Dynamo in der zurückliegenden Spielzeit zuvor bereits fünfmal mit einer Geldstrafe wegen Vorkommnissen aus dem Zuschauerbereich belegt worden war. Der Verein sei immer wieder sportgerichtlich in Erscheinung getreten. Gleichzeitig berücksichtigte der Kontrollausschuss des Fußball-Bundes, dass der Verein die Vorfälle bedauert und sich dafür entschuldigt hat.

Unterm Strich musste die SG Dynamo Dresden eigenen Angaben zufolge für die Verfehlungen einiger ihre Anhänger in der zurückliegenden Saison mehr als 50.000 Euro zahlen. „Dass dies einen immensen wirtschaftlichen Schaden für uns bedeutet, brauche ich in Anbetracht unserer finanziellen Situation niemandem zu erklären", sagte Oppitz.

In seinem Urteil drohte der DFB zudem mit empfindlichen Sanktionen: „Dem Verein wird hiermit ausdrücklich angedroht, dass bei einem erneuten gravierenden Vorfall bei einem Meisterschaftsspiel der 2. Bundesliga oder einem DFB-Vereinspokalspiel ein oder mehrere Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit oder eine Platzsperre in Erwägung zu ziehen sind", ließ Norbert Weise, stellvertretender Vorsitzender des DFB-Kontrollausschusses die Verantwortlichen der SGD wissen.

Die Vereinsführung will sich nun schon in Kürze mit den Vertretern der aktiven Dresdner Fanszene zu Gesprächen treffen. Zugleich kündigten die Verantwortlichen an, bei weiteren gravierenden Vorkommnissen in der 2. Bundesliga generell auf das Auswärtskartenkontingent zu verzichten, „um größeren Schaden vom Verein abzuwenden."

seko

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