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3. Liga: Erzgebirge Aue erhält Dämpfer im Aufstiegskampf, Dynamo verliert in Kiel

3. Liga: Erzgebirge Aue erhält Dämpfer im Aufstiegskampf, Dynamo verliert in Kiel

Aue/Kiel/Wuppertal/Burghausen. Der Tabellenerste FC Erzgebirge Aue hat einen Dämpfer im Kampf um den Aufstieg eingesteckt. Die Sachsen kamen am Dienstag in der 3. Fußball-Liga nicht über ein 2:2 (0:1) gegen den SV Wehen Wiesbaden hinaus.

Vor 10 800 Zuschauern gerieten die Gastgeber durch ein Tor von Dominik Stroh-Engel (42.) in Rückstand. Kurz danach sah der Erzgebirger Sven Müller die Rote Karte (45.). In Unterzahl gelang dem zur Halbzeit eingewechselten Nico Klotz der Ausgleichstreffer. Wehen ging aber erneut durch Thorsten Barg (70.) in Front, bevor Eric Agyemang (78.) schließlich mit seinem zwölften Saisontor per verwandeltem Foulelfmeter den Endstand herstellte.

Die Sachsen zeigten vor der Pause eine schwache Leistung und leisteten sich erhebliche Fehler in der Defensive. Das nutzten die Gäste zum Führungstreffer. Nach dem Wechsel traten die dezimierten Sachsen entschlossener auf und kamen verdient zum Ausgleich. Ihre erste Möglichkeit in der zweiten Halbzeit nutzten die Wiesbadener jedoch zur erneuten Führung und hätten kurz danach fast das 3:1 erzielt. Agyemang rettete aber zumindest noch einen Punkt. Am Freitag können die Auer mit einem Sieg gegen Eintracht Braunschweig den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt machen.

Absteiger Kiel bezwingt Dynamo Dresden 1:0

Holstein Kiel hat am Dienstagabend Dynamo Dresden mit 1:0 (0:0) bezwungen und damit erstmals nach 14 erfolglosen Partien wieder einen Sieg gefeiert. Die bereits als Absteiger zur Regionalliga feststehenden Kieler hatten vor der Pause die beste Chance durch Michael Holt, doch Dresdens Torwart Axel Keller parierte. Ansonsten blieben Torgelegenheiten im ersten Spielabschnitt Mangelware. Vor 2634 Zuschauern erzielte Francky Sembolo (51.) kurz nach dem Seitenwechsel das Kieler Siegtor. Danach blieben die Dresdner zu blass, um beim Tabellenletzten wenigstens noch zum Ausgleich zu kommen.

Trotz des knappen Heimsiegs bleiben die Kieler Schlusslicht der Tabelle. Für die Dresdner war das 0:1 die dritte Niederlage hintereinander und auch das dritte Spiel ohne eigenes Tor. In der Tabelle hatte das allerdings keine Auswirkungen, die Sachsen liegen unverändert auf Rang elf.

Wuppertal nach 0:3 gegen Erfurt dritter Absteiger

Der Wuppertaler SV Borussia steht als dritter Absteiger aus der 3. Fußball-Liga fest. Die Westdeutschen verloren am Dienstagabend ihr Nachhol-Heimspiel gegen Rot-Weiß Erfurt mit 0:3 (0:1). Vor 2093 Zuschauern brachte Thiago Rockenbach da Silva (32.) die Erfurter per Foulelfmeter in Führung. Damit verwandelte er bereits im fünften Versuch den fünften Strafstoß in dieser Saison. Carsten Kammlott (77.) erzielte mit dem 2:0 für Erfurt zugleich seinen zwölften Saisontreffer. Den Endstand besorgten die Gastgeber dann selbst, als Stefan Lorenz (87.) ein Eigentor unterlief.

Wuppertal kann nach der 19. Saisonniederlage den rettenden 17. Tabellenplatz nicht mehr erreichen und bleibt auf Rang 18. Erfurt verbesserte sich indes durch den klaren Auswärtserfolg vom neunten auf den achten Platz. Es war der 14. Sieg in dieser Spielzeit für die Thüringer.

Jena bleibt nach 3:2 im Rennen um den Aufstieg

Der FC Carl Zeiss Jena bleibt im Kampf um den Aufstieg im Rennen. Die Thüringer siegten am Dienstag in einem Fußball-Krimi bei Wacker Burghausen mit 3:2 (1:1). Sebastian Hähnge (1.) sorgte nach einem Eckball vor 2750 Zuschauern für die Gäste-Führung. Christian Cappek (20.) glich aus. Elf Minuten vor dem Schlusspfiff gerieten die Burghausener durch ein Eigentor von Sascha Traut (79.) in Rückstand. Sein Teamkollege Patrick Wolf (81.) korrigierte den Fehler mit dem Treffer zum 2:2. Orlando Smeekes (84.) gelang schließlich mit seinem 17. Saisontor der Befreiungsschlag. Der Jenaer Assani Lukimya-Mulongoti sah Gelb-Rot (90.+1).

Nach dem frühen Tor der Jenaer drängten die Hausherren auf das Remis und wurden durch den Treffer von Cappek belohnt. Bei weiteren Chancen ließen Wacker und Jena die Genauigkeit vermissen. Am Ende waren die Thüringer die glücklichere Mannschaft und haben als Fünfte nun nur noch zwei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz.

dpa

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