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37. Leipzig-Marathon: Heimerfolge für Stiller und Boitz – Fotos von den Läufen

37. Leipzig-Marathon: Heimerfolge für Stiller und Boitz – Fotos von den Läufen

Leipzig. Für einen Tag ist Leipzig zum Sportmekka Mitteldeutschlands geworden. Zum 37. Leipzig Marathon am Sonntag gingen insgesamt 8823 Sportler aus 69 Ländern an den Start.

Nach Angaben der Veranstalter feuerten an den Strecken zehntausende Zuschauer die zwischen zwei- und 85-jährigen Läufer an. Zahlreiche Prominente ließen sich sehen, während der Marathon-Sieg mittlerweile fast schon traditionell an einen Leipziger ging.

Leichtfüßig kommt der Mann ins Ziel, muss nur kurz verschnaufen und kann schon bald gut gelaunt über seinen Erfolg plaudern: Zum dritten Mal holt sich Jakob Stiller den Sieg beim Leipzig Marathon. Er lief die über die Distanz von 42,195 Kilometer eine Netto-Zeit von zwei Stunden, 29 Minuten und 31 Sekunden. Zur Premiere im Jahr 2011 hatte Stiller noch für eine Überraschung gesorgt, diesmal galt der Sportler vom Leichathletikzentrum Leipzig (LAZ) als Favorit.  

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Leipzig. Die Zehn-Kilometer-Starter laufen über die B2 am Bundesverwaltungsgericht vorbei, für Marathon- und Halbmarathon-Teilnehmer geht es quer durch die Südvorstadt: Die 38. Auflage des Leipzig Marathons lockt am 13. April wieder Tausende Ausdauersportler in die Messestadt. Wegen mehreren Baustellen gibt es in diesem Jahr aber einen leicht veränderten Streckenverlauf.

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Holger Zander vom Läuferbund Schwarzenberg/90 lief mit einer Zeit von 2:39:24 auf Rang zwei. Den dritten Platz der Gesamtwertung der Männer belegte Karsten Schubert vom LFV Oberholz mit einer Laufzeit von 2:44:47.

Bei den Frauen kam Sandra Boitz vom SC DHfK als erste durchs Ziel. Sie lief die Marathon-Distanz in zwei Stunden, 53 Minuten und 40 Sekunden. Carina Schipp vom LAZ, die zu den Favoriten gehörte, erreichte eine Zeit von 2:54:45. Sie wurde außerdem erste in ihrer Altersklasse W30. Den dritten Platz bei den Frauen sicherte sich Nora Kusterer vom SV Oberkollbach (2:56:21).

Nystad bereitet sich in Leipzig auf Sotschi 2014 vor

Auf der Halbmarathon-Distanz erlief Yvonne van Vlerken einen neuen Veranstaltungsrekord. Mit 1:17:15 verbesserte die für Österreich startende Niederländerin die bisherige Bestmarke gleich um mehr als vier Minuten. Auch die Zweitplatzierte, Skilanglauf-Olympiasiegerin Claudia Nystad, blieb mit 1:20:38 unter der Marke. Die Sportlerin hatte kürzlich ihr Comeback bekanntgegeben und nutzte den Leipziger Lauf auch, um sich auf die Olympischen Spiele 2014 im russischen Sotschi vorzubereiten. Kathrin Bogen aus Leipzig lief mit 1:23:00 auf Rang drei.

Den Halbmarathon der Herren gewann John-Philipp Bartholomäi (1:11:54, SG Spergau) vor Per Bittner (01:12:59, SC DHfK Leipzig) und Lennart Herrmann (01:13:57, SG Adelsberg).

Auf der Zehn-Kilometer-Distanz waren Fabian Borggrefe aus Halle und Lisa Schubert vom SC DHfK Leipzig nicht zu schlagen. Auf den Plätzen landeten Vincent Hoyer und John Heiland bei den Männern sowie Cathleen Held und Steffi Bernstein bei den Frauen.

Erstmals wurde während des Leipzig Marathons auch die Deutsche Meisterschaft im Inlineskaten ausgetragen. Auf der Halbmarathon-Strecke lieferten sich die Teilnehmer ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Nur Sekundenbruchteile trennten die Erstplatzierten. Am Ende holte Pascal Ramali (Blau-Gelb Groß-Gerau) bei den Männern den Sieg vor Patrick Täubrecht (SC DHfK Leipzig) und Michael Puderbach (TuWi Adenau). Katja Ulbrich (TS Bayreuth) rollte bei den Frauen knapp vor Tina Strüver (Turbine Halle) und Claudia Maria Henneken (SSC Köln) ins Ziel. Die fünffache Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein wurde Zehnte.

11.000 Euro für Myelin-Projekt – Gedenkminute am Morgen

Beim Vier-Kilometer-Spendenlauf zugunsten des Myelin Projektes gingen zahlreiche Prominente und Vertreter anderer Sportarten an den Start. Die Stadtwerke als Titelsponsor des Marathons spendeten 50 Euro für jeden Teilnehmer, insgesamt kamen so 11.000 Euro zusammen.

Am Morgen hatten Sportler, Zuschauer und Organisatoren mit einer Schweigeminute der Opfer der Anschläge von Boston und des kürzlich verstorbenen Mitbegründers des Leipziger Marathons, Heinrich Hagenloch, gedacht. Nach Angaben der Polizei kam es während der Veranstaltung zu keinen besonderen Vorkommnissen. Trotz zahlreicher Straßensperrungen habe es auch keine größeren Verkehrsprobleme gegeben.

Datenbank mit den Ergebnissen aller Läufer zum 37. Leipzig Marathon

lyn/maf

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