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62:73 - gefühltes Auswärtsspiel für MBC-Wölfe in Leipzig

62:73 - gefühltes Auswärtsspiel für MBC-Wölfe in Leipzig

Nein, als Ausrede für die 62:73-Niederlage gegen die Fraport Skyliners aus Frankfurt wollte MBC-Coach Silvano Poropat den Umzug nach Leipzig nicht gelten lassen.

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Patrick Richard (MBC) gegen Justin Cobbs (Skyliners) am 29. November in der arena Leipzig.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Normalerweise werfen seine Spieler in der Stadthalle Weißenfels ihre Körbe, am Sonnabend traten sie jedoch zum ersten sogenannten Event-Game der Saison in der Arena Leipzig an. Völlig verunsichert gelang den Sachsen-Anhaltern fast nichts. So gut wie alle Statistiken - von Dreier-Quote über Rebounds bis Turnover - gingen am Ende an die Hessen.

"Klar fühlen wir uns in Weißenfels mehr zu Hause", räumte Poropat nach der Partie ein, "aber wir dürfen jetzt auch nicht alles infrage stellen." Denn die Event-Games sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für den MBC, nicht nur da die Arena - am Sonnabend mit offiziell angegebenen 3450 Zuschauern gefühlt nur halb voll - deutlich größer ist als die Stadthalle. Der einzige ostdeutsche Basketball-Bundesligist kann sich in der Messestadt über starke Leistungen potenzielle Sponsoren präsentieren, die nicht den Weg in den Burgenlandkreis finden würden.

Der Plan misslang gegen Frankfurt vollends. Und das, obwohl der MBC als klarer Favorit nach Leipzig gereist war: mit der besten Platzierung (4.) seiner Bundesligageschichte und sieben Saisonsiegen (von neun Matches) im Gepäck. Die Skyliners dagegen hatten bisher eine Spielzeit zum Vergessen hinter sich, als Tabellendreizehnter mit nur drei Siegen lief der Meister von 2004 seinen Zielen hinterher. Dazu fehlten fünf Frankfurter verletzungsbedingt.

Doch dass der MBC favorisiert war, konnte man zu keiner Sekunde der Partie spüren. Nur einmal, beim 2:0 von Hördur Vihljalmsson gingen die Mitteldeutschen in Führung, danach ging nicht mehr viel. "Wir sind nie in unseren Rhythmus gekommen", bekannte Patrick Richard. Der bisherige MBC-Topscorer erzielte zwar mit zehn Punkten auch gegen Frankfurt die meisten Zähler, blieb jedoch ebenfalls unter seinen Möglichkeiten. Woran auch ein nicht geahndeter Ellenbogen-Check gegen ihn kurz vor dem Pausenpfiff beitrug. "Ich habe immer noch Kopfschmerzen", beklagte sich Richard nach dem Match.

So konnte der MBC auch nicht zu seiner traditionellen Schlussoffensive ansetzen. Stattdessen zogen die Skyliners im letzten Viertel immer weiter davon, so dass spätestens beim 71:60 zwei Minuten vor Schluss der erste Saison-Auswärtssieg der Frankfurter feststand. "Vielleicht kamen meine Spieler mit dem Druck der Favoritenrolle nicht klar", resümierte Poropat. Beim nächsten Event-Spiel gibt es das Problem nicht: Am 24. Januar geht es gegen Tabellenführer Alba Berlin.

Punkte MBC: Richard 10, Vilhjalmsson 9, Massenat 9, Standhardinger 8, Pantelic 7, Clay 7, Serapinas 5, Nicholas 4, Schwarz 3

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 01.12.2014

Christian Dittmar

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