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7:0 - Icefighters Leipzig nehmen die Saale Bulls Halle auseinander

Eis-Gala bringt Sprung auf Platz sechs 7:0 - Icefighters Leipzig nehmen die Saale Bulls Halle auseinander

„Die Stimmung war geil, das hat die Truppe jede Woche verdient", findet Icefighter-Trainer Sven Gerike. Die Leipziger Mannschaft hat 7:0 gegen die Saale Bulls Halle gesiegt.

Die Icefighters Leipzig haben 7:0 gegen die Saale Bulls Halle gewonnen.

Quelle: Christian Modla

Taucha. Mit solch euphorischem Beifall der VIPs war Sven Gerike schon lange nicht mehr zur Pressekonferenz empfangen worden. Doch diese verzögerte sich Freitagabend, weil die Fans draußen forderten: „Wir wollen den Trainer sehen.“ Gerikes Team hatte zuvor im heiß erwarteten Drittliga-Derby die Saale Bulls Halle vor 2200 Zuschauern 7:0 (2:0, 2:0, 3:0) demontiert und den Gästen den direkten Playoff-Rang sechs abgeknöpft.

„Die Stimmung war geil, das hat die Truppe jede Woche verdient", findet Icefighter-Trainer Sven Gerike. Die Leipziger Mannschaft hat 7:0 gegen die Saale Bulls Halle gesiegt.

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„Die Stimmung war geil, das hat die Truppe jede Woche verdient. Der heutige Tag freut mich ungemein für alle an diesem Standort“, meinte Gerike. Gäste-Coach Georgi Kimstatsch war sauer: „Nur Leipzig hat gezeigt, wie man ein Derby spielt, wir haben Beine und Gehirn zu Hause gelassen.“

Druckvoll kamen die Icefighters aus der Kabine. Ganz klares Ziel: Beweisen,wer der Herr im Haus ist. Die Chancen häuften sich, die Führung war überfällig. Knappe fünf Minuten waren vorbei, als es Patrick Raaf-Effertz von der blauen Linie probiert. Der Puck war zwar nicht scharf geschossen, fand aber sein Ziel, da dem Gäste-Keeper der Durchblick verwehrt war. Verdiente Führung für Leipzig.

Nun begann die beste, aber kurze Phase der Saale Bulls, in Überzahl machten die Gäste Druck. Doch Kevin Beech hatte die Ruhe weg, Leipzigs langer Goalie fischte alles souverän weg, was auf sein Gehäuse kam. So befreiten sich die Icefighters, übernahmen noch einmal die Initiative und schossen kurz vor der ersten Pause durch Hubert Berger das wichtige 2:0.

Im zweiten Abschnitt tobte das Zelt. Es spielte nur noch eine Mannschaft. Lawine für Lawine rollte auf das Gäste-Gehäuse. Wieder waren fünf Minuten vorbei, als ein schneller Doppelschlag die Vorentscheidung brachte. Damian Martin und Nick Lazorko verzückten die Zuschauer, deren Wochenende spätestens nach dem 4:0 gerettet war.

Nun konnte Sven Gerike sogar Hannes Albrecht schonen, der sich umzog und das letzte Drittel genoss. Auch sein Bruder war wegen einer Matchstrafe (Kopfstoß) längst vom Eis. Im letzten Drittel erhöhte Ian Farrell auf 5:0 (47.), aber eigentlich legte sich Torwart Clemens Ritschel das Ding selbst rein. „Habt ihr noch nen Goalie mit“, sangen die euphorischen IFL-Fans, nachdem sie zuvor schon bei einigen ruppigen Aktionen der Hallenser skandiert hatten: „Ist das alles, was ihr könnt?“ Ja, es war tatsächlich wenig, was der (ehemalige) Tabellensechste Freitagabend anzubieten hatte. Die letzten zehn Minuten wurden zum großen Schaulaufen der Leipziger, die durch Edward Gale (56.) und Maurice Keil (57.) nachlegten, während die Fans lauter denn je feierten: „Die ganze Halle hüpft.“ Und selbstverständlich: „Wer nicht hüpft, kommt aus Halle!“ Das wollte sich dann doch kein Sachse nachsagen lassen. Am Sonnabend (20 Uhr) geht die „Wir sind das Zelt“-Party weiter.

Von Martin Bergau

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