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8:2-ErfoIg gegen Erfurt – Icefighters schießen sich für Halle warm

Die Eisenfaust trifft – und schlägt zu 8:2-ErfoIg gegen Erfurt – Icefighters schießen sich für Halle warm

Zwar stand Freitagabend in der Fexcom-Eisarena von Taucha Oberliga-Eishockey auf dem Programm, das bestimmende Thema war vier Tage nach seiner überraschenden Rückkehr nach Halle und kurz vor dem Sonntag-Derby bei den Saale Bulls aber Kai Schmitz.

Schöne Tore am laufenden Band, starke Saves von Goalie Sebastian Staudt und zwei testosteronbedingte Prügeleien waren die Zutaten für einen unterhaltsamen Eishockey-Abend.

Quelle: Marco Lang

Taucha. Zwar stand Freitagabend in der Fexcom-Eisarena von Taucha Oberliga-Eishockey auf dem Programm, das bestimmende Thema war vier Tage nach seiner überraschenden Rückkehr nach Halle und kurz vor dem Sonntag-Derby bei den Saale Bulls aber Kai Schmitz. „Unsportlich“, „böses Foul“, „Geht so nicht“ – die Meinungen der Fans zum Abgang des Verteidiger-Rauhbeins waren deckungsgleich mit denen von Geschäftsführer André Krüll und Trainer Sven Gerike. Krüll bemühte sich derweil um Gelassenheit. „Ich bin natürlich von einigen Fans angesprochen worden“, sagte der Icefighters-Boss, „aber wir müssen jetzt nach vorne schauen.“

Sport gab es natürlich auch. Zumindest überwiegend! Schöne Tore am laufenden Band, starke Saves von Goalie Sebastian Staudt und zwei testosteronbedingte Prügeleien waren die Zutaten für einen unterhaltsamen Eishockey-Abend. Die Icefighters nutzen die Gelegenheit, um sich für das heiß ersehnte Derby morgen (18 Uhr) in Halle warm zu schießen. Die Black Dragons aus Erfurt mussten als Sparingspartner herhalten. 8:2 (4:0, 1:0, 3:2) hieß es am Ende für die Gastgeber. Ärgerlich waren nur die späten Gegentore.

Nach 20 Minuten stand es dank des Doppelpacks von Denis Fominych sowie der Tore von Neuzugang Jari Neugebauer und Marvin Miethke schon 4:0. Kam Erfurt doch mal vors Tor, verhinderte Sebastian Staudt Schlimmeres. Und es gab Action! Den ersten Faustkampf lieferten sich Felix Stokowski und der Thüringer  Benjamin Zech. Für die zweite Boxeinlage durften Denis „Eisenfaust“ Fominych und Kyle Bodie sogar die Handschuhe abstreifen. Die Belohnung: eine johlende Menge, einige kreischende Damen und je 14 Minuten Strafzeit. Da soll noch einer sagen, mit Kai Schmitz sei die körperliche Härte verloren gegangen. „Diese müssen wir nun auch in Halle zeigen“, forderte Co-Trainer Jedrzej Kasperczyk.

In der Defensive gab es auch eine gute Nachricht:  Esbjörn Hofverberg stand nach seiner Knieverletzung wieder auf dem Eis. So viel ist sicher: Das Derby kann kommen. Die 1549 Zuschauer sangen  und sprangen sich mit dem Evergreen „Wer nicht hüpft, kommt aus Halle“ ein. Da machten selbst die Erfurter mit. Am Ende durften die Fans  noch mal richtig jubeln, als der Hallensprecher die 1:2-Pleite der Saale Bulls in Tilburg verkündete.

Tore: 1:0 Fominych (10.), 2:0 Neugebauer (12.), 3:0 Miethke (14.), 4:0 Fominych (17.), 5:0 Breiter (24.), 6:0 Albrecht (45.), 6:1 Schümann (46.), 6:2 Zurek (46.), 7:2 Merka (57.), 8:2 Fischer (58.).

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