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Abschied mit Platz sechs

Abschied mit Platz sechs

Trotzdem schwammen sie in der ersten Saison nach ihrem Wiederabstieg aus der Bundesliga im Tabellenmittelfeld der zweiten Liga passabel mit. Trainer Hendrik Rudolph, der die Lok-Frauen vor einem Jahr übernommen hatte, sah sein Team spielerisch auf Augenhöhe mit den Spitzenmannschaften.

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Auch in dieser Saison oft im Brennpunkt: Torjägerin Marlene Ebermann (links).

Quelle: Bernd Scharfe

"Trotzdem gab es aus verschiedenen Gründen oft unglückliche Niederlagen oder Unentschieden. Keine dieser Konkurrenten hat uns jedoch spielerisch beherrscht", betont er. Sein Team habe sehr gut gelernt, von hinten heraus zu spielen. "Aber in der offensiven Ausrichtung liegen auch Risiken, die wir nicht immer in den Griff bekommen haben", weiß der promovierte Coach.

Zu viele Gegentore habe man auch durch seltsame Schiedsrichter-Entscheidungen und bei Standards kassiert. Letzteres sei mit sein Fehler, er habe das im Training vielleicht vernachlässigt, merkt Rudolph selbstkritisch an. Er sieht in den 1,7 Gegentreffern pro Spiel "zu viel für eine Spitzenmannschaft", und in den 1,86 geschossenen Toren zu wenig. Den höchsten Anteil an den 41 Lok-Treffern hat Angelina Lübcke mit neun, womit sie in der Torschützenliste der Liga als Siebte einkahm. Marlene Ebermann steuerte immerhin sechs Treffer bei, Erika Szuh fünf. Die Ungarin wird mit ihrer Landsfrau Gabriella Toth nun allerdings zum 1. FC Lübars nach Berlin wechseln. Ein weiterer Abgang steht mit Christin Janitzki fest, sie geht in die erste Liga zu SGS Essen. "Allerdings wird sie lernen müssen, mit Kritik besser umzugehen", gibt ihr Rudolph mit auf den Weg.

Nicht nur wegen der Abgänge ist Rudolph klar, dass er unter neuem Vereinsnamen mit einer eher noch jüngeren Truppe als bislang schon antreten wird. Die gute Entwicklung etlicher Spielerinnen macht ihm da Mut, vor allem mit Blick auf Lisa Reichenbach, Lysann Schneider und Sophie Görner. Florin Wagner zeigte ebenfalls beträchtliches Potenzial nach oben, wurde aber durch ihre Knieverletzung gebremst.

Wo Rudolphs "Mädels" in der neuen Saison ihre neue Heimstatt finden, steht noch nicht fest. "Im Visier ist die Sportschule "Egidius Braun" in Abtnaundorf und der Sportplatz Gontardweg", sagt Bernd Wickfelder, der als Ex-Vizepräsident von Lok mit zum FFV wechseln wird. "Aber da ist von den Fußball-Verbänden noch nichts bestätigt." Die Spielrechts-Mitnahme für die 2. Bundesliga dürfte indes nur eine Formalität sein. Eine Etage darunter, in der Regionalliga Nordost, wurde die Lok-Reserve mit einem abschließenden 4:1-Erfolg bei Fortuna Dresden-Rähnitz II Vizemeister. Aufsteiger Eintracht Süd belegte einen überaus respektablen fünften Rang und schloss die Saison mit einem 5:2 gegen den 1. FFV Erfurt ab (siehe Bericht links).

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.06.2013

Frank Müller

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