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Afrikanische Party in Dresden - Ghana schafft 1:1 gegen USA bei U20-Frauen-WM

Afrikanische Party in Dresden - Ghana schafft 1:1 gegen USA bei U20-Frauen-WM

Für den weiblichen Fußballnachwuchs Ghanas war die Partie gegen die USA am Mittwoch im Rudolf-Harbig-Stadion ein gefühltes Heimspiel. Auf den Rängen feierten Dutzende in den Nationalfarben des Landes gekleidete Fans ihre Mannschaft, riefen Erinnerungen an die erst kürzlich in Südafrika zu Ende gegangene Männer-WM hervor.

Dresden. Tanzend, trommelnd und singend trieben die Anhänger ihr Team nach vorne, das am Ende mit einem 1:1 (0:1) gegen den Titelverteidiger aus den USA eine kleine Sensation schaffte. Selbst Ghanas Trainer James Kuuku zeigte sich im Anschluss begeistert. Die Anwesenheit der vielen ghanaischen Fans habe die Spielerinnen „psychologisch gestärkt".

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Dresden. Für den weiblichen Fußballnachwuchs Ghanas war die Partie gegen die USA am Mittwoch im Rudolf-Harbig-Stadion ein gefühltes Heimspiel. Auf den Rängen feierten Dutzende in den Nationalfarben des Landes gekleidete Fans ihre Mannschaft. Tanzend, trommelnd und singend trieben die Anhänger ihr Team nach vorne, das am Ende mit einem 1:1 (0:1) gegen die USA eine kleine Sensation schaffte.

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Nach offiziellen Angaben verfolgten rund 9400 Besucher die beiden Spiele der U20-Frauen-WM in Dresden. Bei der ersten Partie des Tages, die Korea mit einem 4:0 (2:0) gegen die Schweiz klar für sich entscheiden konnten, blieben die meisten Sitzplätze jedoch noch leer. Erst am Abend füllten sich die Traversen. Auch wenn die meisten Zuschauer sich nicht vom Rhythmus der Anhänger Ghanas anstecken ließen, fieberten doch viele sichtlich mit, applaudierten für tolle Aktionen auf dem Rasen.

„Wir haben einen stimmungsvollen Auftakt der WM erlebt", ordnete am Abend Jörn-Torsten Verleger vom Veranstaltungsbüro der Stadt Dresden den ersten Spieltag der Gruppe D ein. Er glaubt fest, dass am Sonnabend, wenn die USA in Dresden auf die Schweiz und Ghana auf Korea treffen, mehr als 10000 Zuschauer kommen. „Für die beiden Spiele haben wir heute an den Tageskassen noch einmal 500 Tickets verkauft", so Verleger.

Die rot-gelb-grün gekleideten Anhänger Ghanas hatten bereits nach sieben Minuten Grund zum Jubeln, Elizabeth Cudjoe brachte ihr Team mit einem sehenswerten Schuss aus 30 Metern in Führung. Die Spielerinnen aus den USA drängten im Anschluss auf den Ausgleich, konnten ihre Chancen aber nicht verwerten. Bis zur 70. Minute mussten die Amerikanerinnen warten, als Kapitänin Sydney Leroux das Leder zum 1:1 in die Maschen schob. Allerdings hätte der Treffer nicht zählen dürfen, Leroux stand beim Anspiel im Abseits. In der Schlussphase versuchten beide Mannschaften das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden, es bleib jedoch beim leistungsgerechten Remis.

Ghanas Coach Kuuku sah sein Team auf Augenhöhe mit der USA, erklärte mit Blick auf das Abseitstor gar, dass auch ein Sieg möglich gewesen wäre. Den Vorwurf, den recht unbekannten Nachwuchs aus Ghana unterschätzt zu haben, wies US-Trainerin Jill Ellis von sich. Das frühe Tor sei unglücklich gewesen, doch ihre Mannschaft sei in der zweiten Hälfte wieder gut ins Spiel zurückgekommen.

Die erste Partie am Nachmittag war hingegen eine deutliche Angelegenheit. Die jungen Koreanerinnen spielten das Team aus der Schweiz von Trainer Yannick Schwery phasenweise regelrecht an die Wand. Überragende Spielerin war Jl So Yun, die mit ihren Treffern (34., 52. und 64.) maßgeblich zum Erfolg über die Eidgenossen beitrug. Die 1,60 Meter große Angreiferin hatte noch weitere Chancen auf dem Fuß, scheiterte aber an der Schweizer Torhüterin Nathalie Schwery. Das vierte Tor für Korea hatte in der 42. Minute Lee Hyun Young erzielt. Die Schweizerinnen kamen indes kaum vor das Gehäuse der Koreanerinnen. Coach Schwery zeigte sich nach der Partie sehr enttäuscht vom Auftritt seiner Mannschaft, wollte die sengende Hitze für das schlechte Abschneiden seiner Mannschaft nicht gelten lassen. Sein Kollege Choi In Cheul freute sich hingegen über ein starkes erstes Spiel. Die Taktik sei voll aufgegangen.

In der Gruppe C trennten sich gestern in Augsburg England und Nigeria 1:1 sowie Mexiko und Japan 3:3.

Sebastian Kositz

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