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American Football: Dresden Monarchs ziehen mit 24:17-Sieg in Essen in die Finalrunde ein

American Football: Dresden Monarchs ziehen mit 24:17-Sieg in Essen in die Finalrunde ein

Was für ein Finish! Vier Endspiele - vier Siege für die Dresden Monarchs. Wo man noch vor ein paar Wochen mit einem Abstieg aus der German Football League rechnen musste, wird jetzt wieder von Großem geträumt.

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Die Monarchs lösten am Wochenende das Playoff-Ticket.

Quelle: Hendrik Drieschner

Essen. Auch im letzten Spiel der regulären Saison in Essen, das die Dresdner unbedingt gewinnen mussten - machten sie es wiede unglaublich spannend. Die Gastgeber erwischten vor gut 700 Zuschauern den besseren Start. Die Dresdner marschierten zwar im ersten Viertel zweimal gut übers Feld, gaben den Ball aber dann jeweils nach Fehlpässen ab. Die Cardinals nutzen das. Zunächst schoss Tobias Lupp die 3:0-Führung per Fieldgoal. Zu Beginn des zweiten Viertels erhöhte Lennart Gödde nach Pass von Ben Widmyer auf 10:0 (PAT Lupp).

So hatten sich das die Monarchs nicht vorgestellt. Die Offense um Quarterback Jake Christensen wirkte unsicher, die Defense bekam das starke Laufspiel der Cardinals nicht in den Griff. Doch die Monarchs steigerten sich und schlossen den nächsten guten Drive konsequent ab. Wenige Minuten vor der Halbzeitpause stürmt Jeff Wollin nach einem kurzen Lauf über 2 Yards zum ersten Mal in der Cardinals-Endzone (PAT Hempel 10:7). Wenig später folgte sogar die Gäste-Führung. Mit weniger als zwei Minuten auf der Uhr drehten Monarchs-Quarterback Christensen und seine Mannen richtig auf. Der Lohn: ein 18-Yards Touchdown- Pass auf Daniel Vöhringer (PAT Hempel 10:14). Holger Hempel hatte wenig später sogar das 17:10 auf dem Fuß. Doch sein Kick zum Fieldgoal segelte rechts an der Torstange vorbei.

Nach der Pause schienen die Dresdner den Sack zubinden zu können. Jan Hilgenfeld erzielte den dritten Monarchs-Touchdown (PAT Hempel 10:21). Doch dann kroch der Wurm ins Spiel. Essens umsichtig spielender Quarterback krönte gleich im Gegenzug seine Leistung mit einem kurzen Touchdown-Lauf (PAT Lupp 17:21). Ein paar Sekunden später geriet sein Gegenüber Jake Christensen ins Straucheln. Einen zu hohen Snap konnte der nicht kontrollieren: Fumble. Essen wollte es wie im ersten Viertel machen: den Fehler der Monarchs schnell in Punkte verwandeln. Doch drei Yards vor der Endzone der Dresdner ist der Angriff gestoppt. Nun ging es munter auf und ab, das Angriffsrecht wechselte hin und her. Die Monarchs-Offense kam bis kurz vor die Endzone der Essener, doch den nächsten Touchdown gab es nicht. Dominic Goodman hatte den Ball nach einem Pass von Christensen in der Endzone schon in den Händen - und verlor ihn wieder. Kicker Holger Hempel musste ran, traf aus 26 Yards Entfernung zum 24:17.

Noch drei Minuten blieben den Cardinals. Und wieder schafften sie es durch ihr variables Laufspiel, bis in die Redzone vorzudringen. Doch da war wieder Schluss. Mit einem Pass im vierten Versuch - bei nur noch einer halben Minute auf der Uhr - versuchte Widmyer, das Match zu drehen. Doch der Pass ging ins Leere. Schluss! Den Monarchs fallen dicke Felsbrocken vom Herzen. Statt in die Abstiegsrelegation ziehen die Sachsen in die Playoffs um die deutsche Meisterschaft ein. Nachdem am Abend die Konkurrenten Berlin Rebels und Braunschweig Lions ihre Spiele verloren, beendete das Team von Headcoach Gary Spielbuehler die Vorrunde auf Platz drei der Gruppe Nord. Nun heißt es: Auf nach Schwäbisch Hall zum Viertelfinale. Das ist wieder ein Endspiel! Und so etwas mögen die Monarchs.

jd

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