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Annekatrin Thiele hofft auf fünften Erfolg bei Langstreckenregatta in Burghausen

Annekatrin Thiele hofft auf fünften Erfolg bei Langstreckenregatta in Burghausen

Wie hatten doch die Organisatoren im vergangenen Jahr vor der Langstreckenregatta geschwitzt: Eisalarm, Anfang April. Schnee von gestern, das herrliche, frühe Frühlingswetter ließ anno 2014 eine optimale Vorbereitung zu.

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Traditionelle Konditions- und Kraftprobe auf dem Elster-Saale-Kanal: Weltklasse-Ruderin Annekatrin Thiele vom SC DHfK hat die Frühjahrs-Langstreckenregatta in Burghausen in den vergangenen vier Jahren für sich entschieden.

Quelle: Christian Nitsche

"Alles bestens. Wir werden wie immer gute Gastgeber sein", signalisierte DHfK-Ruder-Chef Thomas Krümmling vor der Pflichtveranstaltung für Deutschlands Top-Athleten.

Insgesamt werden morgen 400 Starter in Burghausen erwartet (ab 9 Uhr). Das Wochenend-Programm hat es in sich, denn vor dem langen Kanten über 6 Kilometer müssen die Damen und Herren heute in der Halle des Sportgymnasiums zum Ergometer-Test über 2000 Meter antreten.

 Für Seriensiegerin Annekatrin Thiele (29) ist die Langstrecke in doppelter Hinsicht ein stressiges "Vergnügen". Vergangenes Wochenende kämpfte die DHfK-Athletin noch beim Weltcup in Sydney (4. Platz im Doppelzweier), zuvor hatte die Skull-Nationalmannschaft der Frauen im australischen Revier ein Trainingscamp absolviert. Zurück in der Heimat ging es sofort wieder aufs Wasser und am Mittwochabend in die Arena zu den DHfK-Handballern. Auch Vereins-Vize Krümmling sah sich den klaren Sieg der Leipziger Zweitliga-Jungs gegen Leutershausen an.

 "Wir drücken die Daumen für den Aufstieg. Das wäre für die Sportlandschaft in unserer Stadt schon eine super Sache", hofft Thomas Krümmling auf neuen Lorbeer für den Traditionsverein. Annekatrin Thiele, zweifache olympische Silbermedaillengewinnerin, hat vor der Langstrecke ein gutes Gefühl. Fünfter Streich in Folge? "Nehme ich mir vor. Mal schauen, ob es klappt." Im Vorjahr gewann sie den Klassiker in 24:37 Minuten. Mit Carina Bär, Britta Oppelt und Julia Richter folgten auf den Plätzen ihre Mädels aus dem erfolgreichen Londoner Doppelvierer.

 Aus Gastgebersicht will sich Florian Eidam (22) eine gute Ausgangsposition für die Saison schaffen. Nichts anderes im Sinn als Plätze in den Auswahl-Booten haben die Cracks um Olympiasieger Philipp Wende (28) aus Wurzen und den Dresdner Tim Grohmann (25). So wie die beiden steuert auch Ausnahme-Athlet Marcel Hacker die Spiele 2016 in Rio an. Dann wäre der Magdeburger, Geburtstag am 29. April, 39 Jahre. Es ist eine Herausforderung und ginge als Heldentat für den Einer-Spezialisten ein. Es braucht allein Kraft, Kondition, Fleiß und Leidensbereitschaft. Dagegen ist die Langstrecke ein Frühlingsspaziergang.

 

 

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.04.2014

Kerstin Förster

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