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Aue besiegt die Eintracht - Frankfurt scheidet in der ersten Runde aus dem DFB-Pokal aus

Aue besiegt die Eintracht - Frankfurt scheidet in der ersten Runde aus dem DFB-Pokal aus

Der erste Sieg gegen Eintracht Frankfurt ist für den FC Erzgebirge Aue 250.000 Euro wert. Durch ein 3:0 (1:0) gegen den Bundesliga-Aufsteiger zogen die Veilchen am Sonntag in die zweite Pokalrunde ein und versüßten sich ihren ersten Saisonerfolg mit dem finanziellen Extra-Bonus.

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Aues Thomas Paulus (l) feiert mit Halil Savran den Führungstreffer gegen Eintracht Frankfurt.

Quelle: Thomas Eisenhuth

Aue. In einer Hitzeschlacht sorgten vor 9575 Zuschauern Thomas Paulus (21.) mit einem verwandelten Foulelfmeter und Jakub Sylvestr (60./90.) für den ersten Sieg gegen die Mainfranken. Während die Erzgebirgler überschwänglich das Weiterkommen feierten, schied Frankfurt erstmals seit zwölf Jahren bereits in der ersten Pokalrunde aus.

„In der Vorbereitung ging alles viel zu leicht. Nach dem 4:2 im Testspiel gegen Valencia haben wir wahrscheinlich gedacht, dass es von allein läuft“, monierte Eintracht-Mittelfeldspieler Alexander Meier.

Dabei spielten die Gäste vom Main bereits von der 19. Minute an in Unterzahl. Nach einem Foul von Keeper Kevin Trapp an Sylvestr musste der Neuzugang frühzeitig mit Rot vom Platz. Aues Oliver Schröder beging innerhalb von fünf Minuten zwei Fouls und wurde in der 70. Minute von Referee Daniel Siebert (Berlin) mit Gelb-Rot ebenfalls des Platzes verwiesen.

Im ersten Pflichtspiel der Saison berief Eintracht-Coach Armin Veh sechs Neuzugänge in die Startelf. Und die brachten bei tropischen Temperaturen von 36 Grad im Schatten gleich Schwung ins Spiel der Gäste. Innerhalb der ersten sechs Minuten gaben die Gäste vier Torschüsse ab, am Ende der ersten Halbzeit standen neun Ecken auf dem Konto des Aufsteigers. Allein der Erfolg blieb aus.

Während die Auer Feuerwehr mit Wasserduschen die in der prallen Sonnen schwitzenden Eintracht-Fans abkühlte, wurden die dominierenden Mainfranken auf dem Platz eiskalt erwischt. Nach einem kapitalen Schnitzer von Heiko Butscher blieb Trapp gegen den heranstürmenden Sylvestr nur die Notbremse. Die Folge: Rot gegen den Keeper und Elfmeter. Die Chance ließ sich Paulus nicht nehmen. Aus heiterem Himmel lagen die Veilchen in Front.

Gegen die defensiv gut organisierten Hausherren fiel der Eintracht trotz leichter spielerischer Vorteile nicht wirklich etwas Konstruktives ein. Ein schneller Konter machte alle Bemühungen der Gäste auf den Ausgleich zunichte. Einen weiten Abschlag von Aues Keeper Martin Männel leitete Guido Kocer direkt zu Sylvestr weiter. Der Slowake tanzte Neuzugang Vadim Demidov aus und ließ auch Trapp-Ersatz Oka Nikolov keine Chance. Den Anschlusstreffer der Frankfurter durch Alexander Meier (84.) vereitelte Männel mit einer Glanzparade, ehe Sylvestr kurz vor dem Schlusspfiff erneut einnetzte.

Tina Hofmann, dpa

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