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Aue kommt nicht vom Fleck - schlechtester Zweitligastart in der Vereinsgeschichte

Aue kommt nicht vom Fleck - schlechtester Zweitligastart in der Vereinsgeschichte

Vor Erschöpfung sackten die Spieler nach dem Abpfiff auf den Rasen und wussten nicht, ob sie sich über den Punkt freuen oder ärgern sollten. Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue erspielte sich beim FSV Frankfurt zwar ein 1:1, doch das ist zu wenig für den erhofften Befreiungsschlag.

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Trainer Rico Schmitt bemängelt seit Wochen die gleichen Fehler.

Quelle: dpa

Aue. Mit sieben Punkten aus sieben Spielen haben die „Veilchen“ den schlechtesten Saisonstart in der Zweitliga-Geschichte hingelegt.

Zwar konnten die Auer in Frankfurt durch den Führungstreffer von Enrico Kern in der 48. Minute endlich wieder ein Stürmertor bejubeln, doch nur sechs Minuten später fiel der Ausgleich. Beim 1:1 durch Mario Fillinger agierte die Abwehr kopflos. „Da machen wir einen ganz, ganz einfachen Fehler. Der Ausgleich kam viel zu schnell und wir waren einfach nicht gut zugeteilt in der Situation. Mit dem Unentschieden kommen wir nicht so richtig vom Fleck“, ärgerte sich Trainer Rico Schmitt nach der Partie.

Auch der Biss und der Wille, das Spiel zu gewinnen und die Führung länger zu verteidigen, fehlten dem Coach bei seiner Mannschaft. Zwar freute sich der 42-Jährige, dass Kern mit dem Treffer seinen Einsatz rechtfertigte, doch der fehlende Offensivdruck machte ihm zu schaffen. „Wir kriegen es einfach nicht hin, ähnlich gefährliche Situation zu provozieren wie der Gegner. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison“, analysierte Schmitt.

Dabei konnten die Sachsen von Glück reden, dass sie den überragenden Torwart Martin Männel zwischen den Pfosten hatten. Der 23-Jährige entschärfte in der ersten Halbzeit mehrere hochkarätige Chancen des Gegners. „Wir müssen nach der Führung cleverer agieren, da haben wir es in der Defensive wieder schleifen lassen. Aber ich bin glücklich, dass die Stürmerflaute erst einmal beendet ist“, erklärt Kern.

Aue muss möglichst schnell wieder einen Sieg einfahren, um Ruhe ins Training und Umfeld zu bringen. Doch am Freitag (18.00 Uhr) kommt mit Fortuna Düsseldorf ausgerechnet eine Mannschaft in Hochform ins Erzgebirgsstadion. Die Rheinländer haben bereits acht Punkte mehr auf dem Konto als Aue und allein zwölf Tore erzielt.

Tina Hofmann, dpa

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