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Aue macht Hertha zum Zweitliga-Meister - Berliner siegen 2:0 im Erzgebirge

Aue macht Hertha zum Zweitliga-Meister - Berliner siegen 2:0 im Erzgebirge

Feiertag in Aue: Hertha BSC bejubelte am vorletzten Spieltag die Zweitliga-Meisterschaft, Aue eine sensationelle Saison und seine Fans. Vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Erzgebirgsstadion sicherte sich Hertha BSC die entscheidenden Punkte.

Aue. Das Team von Trainer Markus Babbel gewann mit 2:0 (2:0). Ramos (14.) und Rob Friend (44.) sicherten den Berlinern mit ihren Treffern die „Zweitliga-Felge“ genannte Trophäe für das beste Team im Unterhaus. Dennoch ließen sich die „Veilchen“ die Abschlussparty auch von der Niederlage nicht verderben, der Verein hat bereits jetzt die beste Saison der Vereinsgeschichte gespielt.

„Herthas ist ein würdiger und verdienter meister, das haben wir heute wieder gesehen. Aber auch mein Team hat eine sensationelle Saison gespielt und es auch in den letzten Spielen geschafft, die Fans wieder zurückzugewinnen“, sagte Aues Trainer Rico Schmitt.

Bereits vor dem Spiel war es emotional geworden, denn mit Patrick Milchraum, Jörn-Andreas Wemmer, Najeh Braham und Sebastian Glasner verabschiedete Aue vier Spieler, mit denen der Verein nicht mehr plant. Abwehrspieler und Kapitän Tomasz Kos wurde zu Klängen von „Time to say goodybye“ ebenfalls verabschiedet, er beendet seine Karriere. Der 37-Jährige hatte zuvor sieben Jahre lang das Auer Trikot getragen.

In der ersten Halbzeit bewies Hertha zunächst auch ohne sechs Stammspieler ihre spielerische Klasse. Aue hatte dem nicht viel entgegen zu setzen, versuchte dennoch nach vorn zu spielen. In der 14. Minute tanzte Ramos aber gleich fünf Auer Spieler aus und traf zur Führung. Danach schaltete der Meister einen Gang zurück und so hatten Jan Hochscheidt (Pfosten/33. Minute) und Skerdilaid Curri (41.) die Möglichkeit zum Ausgleich.

Wie abgezockt der Bundesliga_Aufsteiger ist, zeigte sich in der kurz vor der Pause. Friend verwandelte nach schönem Pass in die Tiefe eiskalt. „Wir haben unsere Möglichkeiten konsequent genutzt und nichts zugelassen. Das hat uns heute ausgezeichnet“, resümierte Herthas Fabian Lustenberger.

In der zweiten Halbzeit ließ Aues Coach Schmitt Fabian Müller und Oliver Schröder auf der Bank, dafür kamen Sebastian Glasner und Tobias Kempe. Allerdings stellte sich der erhoffte offensive Schwung durch die Wechsel nur kurzzeitig ein. Hertha hatte in der 63. Minute durch Nikita Rukavytsya die große Chance zum 3:0, doch Martin Männel rettete mit einer guten Parade.

Danach kamen die Platzherren zwar einige Male vor das Tor der Gäste, doch im Strafraum fehlte der letzte Pass und die Konsequenz. So verlor die Partie an Tempo und guten Möglichkeiten. Hertha verwaltete die Führung, Aue fehlten die spielerischen Mittel, um den Hauptstädtern noch einmal gefährlich zu werden. „Es ist unheimlich schön, dass es Hertha endlich einmal geschafft hat, den letzten Schritt zu gehen. Das war in den vergangenen Jahren nicht der Fall. Auch heute haben wir uns nicht hängen lassen“, meinte Herthas Christian Lell.

Im Erzgebirge steckte trotz der Niederlage niemand den Kopf in den Sand. Statdessen wurde mit den Anhängern ein großes Fanfest gefeiert. „Wir haben eine tolle Saison gespielt. Schade, dass wir heute verloren haben, aber wir haben kein schlechtes Spiel gezeigt. Wir haben mehrere Vereinsrekorde gebrochen, das genießen wir und nehmen es mit. Die nächste Saison wird sehr hart“, sagte Routinier Curri.

dpa

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