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Aue schockt Aufstiegsfavorit Bochum: Wieder 1:0

Aue schockt Aufstiegsfavorit Bochum: Wieder 1:0

Der FC Erzgebirge hat als Aufsteiger in der 2. Fußball-Bundesliga einen Start nach Maß hingelegt. Eine Woche nach dem Sieg in Paderborn gewann die Mannschaft von Trainer Rico Schmitt vor 10.500 Zuschauern auch gegen Aufstiegsfavorit VfL Bochum mit 1:0 (1:0) und hat damit die maximale Ausbeute von sechs Punkten auf dem Konto.

Aue. Neuzugang Kevin Schlitte (14.) erzielte bei strömendem Regen das entscheidende Tor nach einer Ecke von Skerdilaid Curri per Kopf.

In Bochums Abwehr stimmt zu diesem Zeitpunkt die Zuordnung nicht. Schlitte stieg am kurzen Posten hoch und drückte den Ball unbedrängt über die Linie. Torwart Philipp Heerwagen sah bei seiner vergeblichen Abwehraktion zumindest unglücklich aus. Aues Taktik schien aufzugehen. Die Hausherren waren schwungvoll in die Partie gestartet. Das Tor fiel jedoch in einer Phase, in der Bochum drauf und dran war, das Spiel unter Kontrolle zu bringen. „Es ist ein schönes Gefühl, wenn man im ersten Heimspiel für seinen neuen Verein ein Tor macht und das zum Sieg langt“, sagte der aus Rostock gekommene Siegtorschütze.

Der Treffer gab Aue weiter Auftrieb, allerdings kamen die Erzgebirger nur noch selten gefährlich vor das Tor von Heerwagen. Curri (19.) setzte einen Fallrückzieher daneben. Wieder hatte der Keeper den Ball beim Herauslaufen nicht festhalten können. Nach einer schönen Kombination kam Sebastian Glasner (34.) zum Abschluss, verzog aber in Rückenlage. Bochum war dem Ausgleich jedoch näher. Die beste Chance der Gäste vor der Pause vergab Mahir Saglik (42.). Aus Nahdistanz gelang es ihm nicht, den Ball an Torwart Martin Männel vorbei zu legen.

Männel stand in der zweiten Halbzeit weniger im Mittelpunkt als gedacht. Bochum hatte große Mühe, sich durch die vielbeinige Defensive der Hausherren zu spielen, blieb unpräzise und hatte wohl auch Probleme mit dem nassen Rasen. So war von gepflegtem Passspiel nichts zu sehen. Aue verließ sich auf seine Zweikampfstärke und lag damit richtig. „Die Spieler haben gemerkt, dass sie nicht ängstlich sein müssen, aber wachsam. Vor der pause haben wir uns zu oft ausspielen lassen“, sagte Trainer Schmitt. Nur selten sorgten Offensivaktionen für Entlastung seines Teams. Pierre Le Beau (52.) prüfte Heerwagen mit einem Distanzschuss. Oliver Schröder setzte einen Freistoß, kurze Zeit später einen Distanzschuss jeweils ans Außennetz (77.(78.). Es war noch die beste Möglichkeit in einer an Strafraumszenen armen Partie.

Schmitt ordnete den Erfolg realistisch ein. „Es war ein glücklicher Sieg, keine Frage. Die Abwehr hatte Schwerstarbeit zu leisten. Aber nur so geht es. Wir können nur durch den Einsatz Spiele gewinnen“, analysierte der Coach und Männel ergänzte: „Wir haben gekratzt, gebissen und gekämpft. Besser kann es nicht laufen.“

dpa

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