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Aue überrascht in der Zweiten Bundesliga: Neue Nummer 1 im Osten

Aue überrascht in der Zweiten Bundesliga: Neue Nummer 1 im Osten

Die Bergarbeiterstadt Aue ist obenauf: Mit fünf Siegen nach sieben Spieltagen hat sich die Mannschaft von Trainer Rico Schmitt in der Spitzengruppe festgesetzt und nährt die Hoffnung auf Erstliga-Fußball in den neuen Bundesländern.

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Quelle: dpa

Aue/Berlin. Ganz anders sieht es dagegen beim 1. FC Union Berlin aus: Der Hauptstadtclub steckt im Kampf gegen den Abstieg. Energie Cottbus hat nach dem starken Saisonstart die ersten Dämpfer einstecken müssen.

Sein Urschrei war unüberhörbar. Mit geballten Fäusten feierte Aues Coach Schmitt den nächsten Streich des Aufsteigers beim 3:2 gegen den FC Augsburg und den Sprung auf Platz drei. „Die Fans können sehr stolz auf diese Mannschaft sein“, sagte Schmitt. Doch der Erfolg hat auch eine Schattenseite: Durch den Höhenflug, der bereits in der vergangenen Saison begonnen hatte, wird der Etat durch die nicht eingeplanten Prämienzahlungen zusätzlich belastet.

Lob für seine Arbeit bekam Schmitt unterdessen von den eigenen Spielern. „Wie er uns auf jeden Gegner vorbereitet, ist schon fantastisch. Jeder bekommt ein Profil des Gegenspielers mit Stärken und Schwächen“, sagte Neuzugang Kevin Schlitte der Nachrichtenagentur dpa.

Für Stürmer Enrico Kern, der wie Schlitte vom Zweitliga-Absteiger FC Hansa Rostock kam, liegt ein Geheimnis des Erfolges in der Saisonvorbereitung. „Wir haben Kondition gebolzt, das zahlt sich jetzt aus. Zudem haben wir in den Testspielen enorm viel am taktischen Konzept gearbeitet.“

„Das Gesamtpaket stimmt momentan einfach“, machte Mittelfeldspieler Schlitte deutlich: „Für viele unserer Spieler ist die 2. Bundesliga neu und ein absolutes Erlebnis, hier hauen sich alle zu 100 Prozent rein, es gibt keine Quertreiber.“ Der Teamgeist ist die große Stärke der Auer, weiß auch Kern: „Als wir mit Hansa in die 1. Liga aufgestiegen waren, hatten wir sicherlich auch nicht die besten Spieler der Liga, aber wir waren ein Team und das hat uns stark gemacht.“

Dass Ziel Aufstieg will in Aue noch keiner in den Mund nehmen, doch zwischen den Zeilen ist der Wunsch nach der Bundesliga schon herauszulesen. „Niemand hat etwas dagegen, in der 1. Liga zu spielen“, meinte Schlitte, schob aber gleich hinterher: „Es wäre vermessen, das Saisonziel Klassenerhalt jetzt zu ändern.“

Mit der Vorgabe Ligaverbleib ist auch den 1. FC Union Berlin in diese Spielzeit gestartet, nach dem 7. Spieltag stehen die Köpenicker mit fünf Punkten knapp vor den Abstiegsplätzen. Und das hat mehrere Gründe: Zum einen warten die Berliner seit 16 Auswärtsspielen auf einen Dreier, zudem traf Stürmer John Jairo Mosquera zuletzt am 15. Januar dieses Jahres. Nicht zuletzt aus diesem Grund möchte der Verein in der Winterpause auf dem Transfermarkt tätig zu werden.

Im Soll, aber keine Plan-Überfüllung lautet die Zwischenbilanz von Energie Cottbus. Nach glänzendem Start musste die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz zuletzt mehrere Dämpfer verkraften. Am Wochenende gab es eine 2:3-Niederlage beim FSV Frankfurt. „Irgendwann werden wir noch einmal über diese verschenkten Punkte nachdenken“, meinte Wollitz, denn auch in der Lausitz ist der Wunsch nach einer Rückkehr ins Fußball-Oberhaus weiter stark ausgeprägt.

Karsten Lehmann, dpa

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