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Aue verpasst durch 0:0 gegen Fürth Rang drei

Aue verpasst durch 0:0 gegen Fürth Rang drei

Dämpfer für den Traum vom Durchmarsch: Der FC Erzgebirge Aue hat die Rückkehr auf Platz drei der 2. Fußball- Bundesliga verpasst. Im Top-Duell des 27. Spieltages trennte sich der Vierte am Sonntag im heimischen Erzgebirgsstadion vom Tabellennachbarn SpVgg Greuther Fürth 0:0. Vor 12 000 Zuschauern mussten die Auer gegen die taktisch disziplinierten Gäste bis zum Schlusspfiff sogar um das Unentschieden bangen.

Aue. Jeweils nur ein Punkt ist für beide Teams im Kampf um den angestrebten dritten Platz und damit die Aufstiegsrelegation zu wenig.

„Heute ging es um drei Punkte. Ich bin schon enttäuscht“, gestand Abwehrspieler Tomas Kos, hat aber den Traum vom Aufstieg noch nicht aufgegeben: „Ich hoffe, dass es klappt.“ Und sein Trainer Rico Schmitt gab zu: „Wir wollten gewinnen und die 50-Punkte-Marke knacken. Unter dem Strich können wir trotzdem zufrieden sein: Es ist ein Punkt geworden und wir haben zu Null gespielt.“ Auch sein Kollege Michael Büskens haderte mit den vergebenen Zählern. „Wir haben wieder einmal Großchancen liegen gelassen. Wir müssen uns auch mal belohnen für den Aufwand, den wir betreiben. Aber wir können uns über eine engagierte Leistung freuen“, meinte der frühere Schalker Profi.

Großes Glück hatten die Auer, als Fürths Miroslav Slepicka in der 70. Minute frei stehend das leere Tor verfehlte. „Im Endeffekt ist das Unentschieden gerechtfertigt“, meinte denn auch Aues Mittelfeldakteur Tobias Kempe.

Trainer Rico Schmitt musste seine Startelf umbauen, da Jan Hochscheidt mit der fünften Gelben Karte nur von der Tribüne zuschauen konnte. Kevin Schlitte rückte auf die Sechserposition, Fabian Müller durfte auf der rechten Außenbahn ran.

Gegen die beste Defensive der Liga taten sich die Auer schwer. Die gewohnt laufstarken Gastgeber kamen gegen die taktisch gut aufgestellten Fürther, die neun Stammkräfte ersetzen mussten, lange nicht zu konstruktivem Spielaufbau. Erst nach einer halben Stunde hatte Skerdilaid Curri mit einem Kopfball die erste Torchance. Die beste Möglichkeit der Auer vergab Enrico Kern, der nach sehenswerter Kombination volley aus acht Metern neben das Tor schoss (42.).

Im zweiten Abschnitt ließ Schmitt den enttäuschenden Müller auf der Bank und brachte dafür Alban Ramaj. Beide Mannschaften kamen engagiert auf den Platz zurück und versuchten, Druck auszuüben. Kempe (49.) und Curri (52.) trafen aber ebenso wie Fürths Tayfun Pektürk (55.) nur das Außennetz. Danach verflachte die Partie und beide Mannschaften agierten nach vorn zu ideenlos. Aue kämpfte zwar um jeden Zentimeter, machte sich aber mit Ballverlusten und Fehlpässen das Leben schwer. Fürth beschränkte sich in den letzten Minuten nur noch um Defensivarbeit.

dpa

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