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BSG Chemie Leipzig verliert gegen RB-Nachwuchs – Gedenktafel enthüllt

BSG Chemie Leipzig verliert gegen RB-Nachwuchs – Gedenktafel enthüllt

Die BSG Chemie Leipzig verharrt weiterhin im Tabellen-Niemandsland der Sachsenliga. Am Sonntagnachmittag unterlag die Mannschaft von Steffen Hammermüller im heimischen Alfred-Kunze-Park der zweiten Mannschaft von RB Leipzig mit 0:2 (0:2).

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BSG-Spieler Sven Schlüchtermann wurde vom Platz gestellt. (Archivbild)

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Die Schlussviertelstunde mussten die Hausherren in Unterzahl bestreiten. Nach wiederholtem Foulspiel sah Sven Schlüchtermann Gelb-Rot.

Die Chemiker hatten die favorisierten Gäste gerade in der Anfangsphase gut im Griff, erarbeiteten sich sogar ein Chancenübergewicht. In der 13. Minute lag den BSG-Anhängern der Torschrei schon auf den Lippen – Norman Lee Gandaa erzielte seinen Treffer jedoch aus einer Abseitsposition.

Anschließend war das Spiel vor allem von intensiven Zweikämpfen geprägt, häufig musste der Schiedsrichter die Partie wegen unfairer Aktionen unterbrechen. Erst nach 30. Minuten wurde die zweite Garde der Bullen ihrer Favoritenrolle gerecht. Alexander Siebeck traf zum 0:1. Zu diesem Zeitpunkt eine unverdiente Führung, die den Gästen jedoch zusätzlichen Auftrieb gab. Nur fünf Minuten später traf Sebastian Heidinger nach einem Konter zum 0:2.

Im zweiten Durchgang legten die Hausherren zwar noch eine Schippe drauf, lieferten gerade bis zum Platzverweis von Schlüchtermann eine gute kämpferische Leistung ab. Für einen Anschlusstreffer oder gar zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr. Der RB-Nachwuchs schaukelte die Führung nach Hause.

Dabei wäre den Chemikern ein Sieg gerade heute besonders wichtig gewesen. Knapp zwei Stunden vor Anpfiff hatten Verantwortliche und Fans der BSG nämlich gemeinsam mit weiteren Gästen Traditionspflege betrieben und daran erinnert, dass der Alfred-Kunze-Sportpark einst einen anderen Namen trug.

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Die neue Gedenktafel für Georg Schwarz am Alfred-Kunze-Sportpark.

Quelle: Matthias Puppe

Zwischen 1949 und 1992 hieß die Spielstätte Georg-Schwarz-Sportpark, benannt nach dem sächsischen Landtagsabgeordneten und antifaschistischen Widerstandskämpfer. Darauf weist seit heute wieder eine Gedenktafel hin, die vor zehn Jahren zerstört und nun erneuert wurde. Ungefahr 100 Gäste wohnten der neuerlichen Einweihung bei. Unter anderem wurde dabei ein Dankesbrief der Tochter von Georg Schwarz verlesen.

Richard Gauch, Projektleiter der Leipziger Gruppe Gedenkmarsch, die sich das Erinnern an alle Opfer des Nationalsozialismus auf die Fahne geschrieben hat, sagte im Vorfeld der Einweihung: „Uns – die BSG Chemie und die Gruppe Gedenkmarsch – verbindet nicht zuletzt der Anspruch, dass das Gedenken an die, die ihr Leben gegen den Nationalsozialismus eingesetzt haben, wie es Georg Schwarz tat, nie vergessen werden darf.“

BSG Chemie:

Rudolf, Rieger, Gothe (66. Rook), Reich, Portleroy, Lee Gandaa (60. Bader), von der Weth (84. Gräfe), Wolf, Peschnik, Krömer, Schlüchtermann

RB Leipzig II:

Domaschke, Hoffmann, Legien, Sorge (80. Schiller), Schößler (70. Felke), Heinze (75. Jentzsch), Schmidt, Siebeck, Heidinger, Nattermann, Kocin

Zuschauer:

916

Alexander Laboda

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