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Baggern im Akkord – Beachvolleyballer erobern Leipzigs Innenstadt

Sachsen-Beach Baggern im Akkord – Beachvolleyballer erobern Leipzigs Innenstadt

Bis zum kommenden Montag verwandelt sich der Leipziger Augustusplatz bereits zum achten Mal in ein großes Areal für Beachvolleyballer. Urgestein und Ex-Nationalspieler Marcus Popp gibt sich die Ehre und Footvolley feiert Premiere.

Sechs Felder werden aufgebaut, damit der Augustusplatz ab Mittwoch sechs Tage lang zum Beachvolleyball-Areal wird.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Einmal im Jahr entsteht mitten im Leipziger Zentrum beim Sachsen-Beach ein riesiger Stadtstrand. Bei über 20 verschiedenen Turnieren für jedes Alter und Können treten ab Mittwoch rund 1500 Spieler auf sechs Feldern an. Das Neue bei der bereits achten Auflage im Sand: Footvolley feiert am Samstag als richtiger Wettbewerb Premiere. Bei dieser Trendsportart dürfen die Spieler alles benutzen – nur nicht die Hände oder Arme.

Die Höhepunkte des sechstägigen Sand-Spektakels gibt es für die Schaulustigen am Wochenende zu sehen: Dann steigen beim A+ Masters, die höchste Turnier-Kategorie der Landesverbände im Beachvolleyball, die Könner in den Sand. Der Star bei den Männern: Leipzigs Volleyball-Urgestein und Ex-Hallen-Nationalspieler Marcus Popp. Der 35-Jährige greift gemeinsam mit Maik Winkler vom Zweitligisten GSVE Delitzsch an und ist Favorit auf den Sieg. 

Als Lokalmatadoren geht bei den Frauen Ulrike Schemel mit der Vorjahressiegerin Kristin Stöckmann vom Zweitligisten VV Grimma an den Start. Von den  Leipziger Regionalligisten sind Fritzi Hallwas (L.E. Volleys) mit ihrer Dresdner Partnerin Ines Wilkerling sowie das Duo Nadine Finke und Steffi Harpke (TSV Leipzig 76) am Ball. 2500 Euro Preisgeld werden beim A+ Masters unter den Gewinnern der Männer und Frauen ausgeschüttet, sagt Maud Glauche, Geschäftsführerin von Dreieck Marketing, die mit ihrem Organisations-Team wieder engagiert ist.

Zum achten Mal verwandelt sich der Augustusplatz in Leipzig für sechs Tage zum Mekka für Beachvolleyballer.

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Veranstaltungs-Chefin Glauche, die den Sport im Osten seit den 90-er Jahren mit etabliert hat, ist froh, dass sich inzwischen eine solch große Gemeinschaft für Beachvolleyball in der Region entwickelt hat. Die Veranstaltung steht, auch dank jährlicher Förderung der Stadt, auf sicheren Beinen. 30.000 Euro fließen aus dem Rathaus, hinzu kommen das Startgeld der Teilnehmer sowie Sponsorengelder, erklärt Glauche.

Seit Montag sind drei Bagger und viele Helfer auf dem Augustusplatz im Einsatz, um die 1375 Tonnen Sand auf den sechs Feldern zu verteilen und das Areal zwischen Oper und Gewandhaus für die 400 teilnehmenden Teams vorzubereiten. Anmeldungen sind laut Veranstalter inzwischen nicht mehr möglich, die ersten Turniere waren bereits im Februar ausgebucht. Einzig beim Wettbewerb der Schüler am Donnerstag können die jungen Volleyballer noch spontan vorbei schauen.

Diesmal kommt der Sand für das Turnier aus der Beachvolleyball-Halle No Limit, die gerade umgebaut wird sowie aus Altenburg. Nach den sechs Veranstaltungstagen werden die rund 1350 Tonnen Sand direkt in die Brandenburger Straße geliefert. Hier entsteht eine Outdoor- Beachanlage mit acht neuen Feldern. Ab September kann im No-Beach-Limit auch draußen geschmettert werden.

Anne Grimm

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