Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Bangen um den Klassenerhalt: SC DHfK Leipzig geht in Saarlouis unter

Bangen um den Klassenerhalt: SC DHfK Leipzig geht in Saarlouis unter

Der SC DHfK Leipzig hat ganz im Westen Deutschlands einen rabenschwarzen Tag erlebt. Das Team um Trainer Uwe Jungandreas ging gegen die HG Saarlouis regelrecht mit 34:20 (20:9) unter.

Voriger Artikel
RB Leipzig siegt gegen Cottbus II – Meisterschaft lässt noch auf sich warten
Nächster Artikel
Lok Leipzig gelingt gegen Ex-Coach Kronhardt kein Sieg – Unentschieden gegen Halberstadt

Bild vom Hinspiel in der heimischen Arena.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig/ Saarlouis. Eine gute Minute war gespielt, da lagen die Grün-Weißen schon hinten. Nach vier Minuten waren sie nur noch zu sechst auf dem Feld, denn Rico Göde fing sich gleich nach dem ersten Tor des DHfK eine Zeitstrafe. Die Unterzahlsituation nutzten die Gastgeber gnadenlos aus: Im Minutentakt hagelte es Tore.

Die Tempovorstöße der Saarländer zermürbten die Gäste regelrecht. Ganz schlimm hatten es Tim Suton und Dirk Holzner auf die Leipziger abgesehen. Uwe Jungandreas zog früh die Notbremse: Für Igor Levshin kam Gabor Pulay ins Tor. Dieser führte sich glänzend ein und parierte gleich zwei Würfe.

Auf der Gegenseite machte Keeper Darius Jonczyk der Offensive das Leben schwer. Nach 20 Minuten steht es 14:5. Prokopec, Binder, Seitle: alle scheiterten sie an dem Torwart, der schon seit 22 Jahren in Saarlouis spielt. Mehrfach musste der Unparteiische Zeitspiele der Grün-Weißen unterbinden. Zur Halbzeitpause war der Rückstand auf elf Tore angewachsen.

Zehn torlose Minuten - beim DHfK

Nach Wiederanpfiff legte die SG Saarlouis zunächst vor. Jonczyk musste dann aber einen Sieben-Meter-Wurf von Steve Baumgärtel nach Foul an René Boese passieren lassen. Pulay hingegen konnte eine Minute später den Sieben-Meter von Holzner abwehren. Kurz darauf ging Lukasz Czertowicz wegen grober Unsportlichkeit mit Disqualifikation von der Platte. Pavel Prokopecz fing sich gleichzeitig eine Zeitstrafe, sodass auch die Gäste in Unterzahl spielten.

Auf Seiten der Leipziger ging nichts mehr. Binnen der ersten Viertelstunde gelangen den Gästen ganze fünf Tore – nur drei davon aus dem Spiel heraus. Anschließend verharrte die Anzeige für ganze zehn Minuten regungslos. Nicht jedoch beim Team um Trainer Goran Suton, immer wieder musste Pulay den Ball aus dem Netz klauben. Allenfalls Alexander Feld schaffte es, den Gästen gefährlich zu werden.

Zehn Minuten vor Abpfiff bäumten sich die Grün-Weißen noch mal auf. Sechs Treffer standen nur zwei Toren der Heimmannschaft gegenüber. Doch auf das Ergebnis hatte dieser Kampf keine Auswirkungen mehr. Mit 34:20 Toren ging der SC DHfK gegen die HG Saarlouis unter. Auch wenn aus der 3. Handball-Liga nur drei statt vier Teams aufsteigen wollen (die LVZ berichtete), wird es für die Leipziger Handballer langsam knapp im Abstiegskampf.

HG Saarlouis:

Milosevic (T), Jonczyk (T), Krings (3), Fontaine (3), Fischer (1), Leist, Janiszewski (1), Dude (2), Kessler (1), Grgic (2), Holzner (7/2), Suton (9/1),

Zeitstrafen: 8 Minuten, 1 Disqualifikation

SC DHfK Leipzig

Levshin, Pulay, Emanuel (1), Streitenberger (1), Baumgärtel (1/1), Binder (2), Boese (1), Riehn (2), Seitle, Prokopec (2/0), Krzikalla (1), Feld (7/2), Göde (2)

Zeitstrafen: 10 Minuten

Zuschauer:

1330

Johannes Angermann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport

Wählen Sie den Sportler, die Sportlerin und die Mannschaft des Jahres 2016. Hier online abstimmen! mehr

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr