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Beach-Volleyball-Elite schmettert bis Sonntag auf dem Leipziger Augustusplatz

Beach-Volleyball-Elite schmettert bis Sonntag auf dem Leipziger Augustusplatz

1100 Tonnen Sand, 1000 kostenlose Sitzplätze, Top-Spieler aus ganz Deutschland: Die Smart Beach-Tour macht Station in Leipzig. 16 Herren- und 12 Frauenteams kämpfen bis Sonntag um den Titel bei Deutschlands höchst dotierter Beach-Volleyball-Serie.

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Auftakt der Smart-Beach-Tour 2011 in Leipzig: Auf dem Center Court vor dem Mendebrunnen stehen sich die Beach-Volleyball-Asse bis Sonntag gegenüber.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Mit dabei: Lokalmatadoren aus Leipzig und Grimma sowie DDR-Nationalspieler-Sohn Stefan Schneider, der seinen Vorjahrestitel verteidigt.

Ein Stück Urlaubs-Atmosphäre ist am Augustusplatz aufgeschüttet, wenn an diesem Wochenende die ranghöchste Turnierserie des Deutschen Volleyball-Verbandes in die nächste Runde startet – Leipzig ist der fünfte Austragungsort seit Tour-Beginn im Mai. Dafür wurden drei Netz-Spiel-Plätze angelegt: zwei vor der Oper und der so genannte Center Court vor dem Gewandhaus. Der Eintritt ist kostenlos.

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Leipzig. Strand-Feeling in der Leipziger Innenstadt: Mit Favoritensiegen ist am Sonntagnachmittag die Smart-Beach-Tour auf dem Augustusplatz zu Ende gegangen. Nach Angaben des Veranstalters verfolgten an den drei Turniertagen mehr als 10.000 Zuschauer die Spiele der deutschen Beachvolleyball-Elite zwischen Oper und Gewandhaus.

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Am Freitag startete die Qualifikationsrunde, am Sonnabend und Sonntag wird das Hauptfeld gespielt. Wer hier gewinnt, darf Ende August sein Talent bei den Deutschen Beach-Volleyball-Meisterschaften in Timmendorfer Strand beweisen. Außerdem befinden sich 10.000 Euro Preisgeld im Sieger-Topf; die ersten Plätze erhalten jeweils 1200 Euro, der Rest wird bis zu Platz 16 aufgeteilt.

Lokalmatadore treten an

Veranstalter Christian Dau blickt mit Freude auf den Wettbewerb: „Wir sind zum wiederholten Mal auf dem Augustusplatz, bisher haben wir nur gute Erfahrungen gemacht.“ Interessant für die Leipziger seien natürlich die Lokalmatadore, fügt er hinzu. So zum Beispiel Christian Jende von den L.E. Volleys oder die Zwillinge Maria und Julia Eckelmann, die gebürtige Leipziger sind und mittlerweile beim Volleyballverein Grimma spielen. Alle drei treten zunächst in der Qualifikationsrunde am Freitagnachmittag an, um sich ihren Platz im Hauptfeld am Wochenende zu erkämpfen.

Mit dabei ist auch Titelverteidiger Stefan Schneider, Sohn von DDR-Nationalspieler Winfried Schneider – der mit seinem Team in den 70er-Jahren in Leipzig den Europapokal im Hallen-Volleyball holte. Der Sohnemann, der in Zwenkau geboren wurde und mittlerweile in Süddeutschland zu Hause ist, hat sich intensiv auf das Wochenende vorbereitet. „Ich komme gern nach Leipzig, ich mag die Stadt und das Turnier.“ Mittlerweile ist Beach-Volleyball zwar nur noch das ambitionierte Hobby des Profispielers aus dem Vorjahr, dennoch: „Sonntag noch dabei zu sein, ist das Ziel. Und ein Platz auf dem Treppchen wäre natürlich super.“

„Besten deutschen Spieler sind nach Leipzig gekommen“

Zudem kann sich das Messestadt-Publikum auf deutsche Top-Teams wie Lars Flüggen und Stefan Köhler aus Berlin, Marvin Klass und Tim Wacker aus Rüsselsheim oder Stefanie Hüttermann/Anni Schumacher aus Dresden freuen. „Es gibt Beachvolleyball auf nationalem Niveau, die besten deutschen Spieler sind nach Leipzig gekommen“, versichert Veranstalter Dau.

Auch rund um die Plätze gibt es einiges zu sehen: Mitmach-Aktionen und eine Kinderhüpfburg sorgen für den Spaß am Rande. Außerdem sucht die Beach-Tour einen Nachwuchsmoderator und lädt dafür junge Talente zum Casting auf den Augustusplatz.

Die Finalrunde der Frauen startet am Sonntag um 15 Uhr, im Anschluss treten die Herren gegeneinander an. Nur das vorhergesagte Regenwetter trübt die Stimmung etwas: „Am Finaltag ist das natürlich besonders bitter. Gespielt wird trotzdem, es macht die Sache umso spannender.“ Regencapes für die Besucher sind vorhanden.

Tobias Ossyra

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