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Bernburgs Trainer Liesegang glaubt nicht an DHfK-Durchmarsch

Bernburgs Trainer Liesegang glaubt nicht an DHfK-Durchmarsch

Von der Papierform her scheint die Favoritenrolle schnell geklärt: Wenn der SC DHfK am Sonntag um 17 Uhr gegen den SV Anhalt Bernburg in die Regionalligasaison startet, trifft der Aufsteiger aus der Oberliga auf den Absteiger der zweiten Bundesliga.

Leipzig/Bernburg. „Wenn man das aus der Perspektive betrachtet, müssten wir eigentlich gewinnen. Aber Leipzig hat sich enorm verstärkt, deshalb gelten wir trotz dieser Konstellation nicht als Favorit“, sagt Bernburgs Trainer Sven Liesegang, der im vergangenen Jahr noch als Interimscoach beim Bundesligisten  SC Magdeburg die Verantwortung trug.

Die Vorbereitung der Sachsen-Anhalter verlief alles andere als optimal. Erst seit drei Wochen steht Liesegang der komplette Kader zur Verfügung. Da sich nach dem Abstieg das Gesicht der Mannschaft zudem noch stark verändert hat, reichte die kurze Zeit kaum aus, um dass Zusammenspiel zu stabilisieren. „Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert. Nach holprigem Beginn gelang uns ein Sieg gegen Zweitligist Aschersleben, was der Höhepunkt der Vorbereitung war. Ich bin noch nicht hundertprozentig  mit unserem Angriff zufrieden, dafür funktionieren die Abwehr und das Zusammenspiel mit den Torhüter schon ganz gut“, bilanziert Liesegang.

Der 41-Jährige strebt wie fast alle Mannschaften den 9. Tabellenplatz an, um automatisch für die neue 3. Liga qualifiziert zu sein: „Dieses sportliche Ziel hat oberste Priorität. Wir haben uns aber auch auf die Fahne geschrieben, einen kleinen Neuanfang zu starten. Das letzte Jahr war vor allem auch für die Zuschauer nicht einfach, da die Mannschaft nur ein Heimspiel gewinnen konnte. Künftig wollen wir wieder mit den Fans Grund zum Jubeln haben und gemeinsam Erfolge feiern.“

Obwohl Sven Liesegang das Potenzial der SC DHfK als „sehr gut“ bezeichnet, glaubt er nicht an einen Durchmarsch der Leipziger. „Ich kenne die Liga noch sehr gut und weiß, dass es sehr viele spielstarke Mannschaften gibt, die schon über viele Jahre zusammenspielen. Das Niveau ist sehr ausgeglichen und es wird eine schwierige Saison für alle Mannschaften, Schwächephasen und Durststrecken kann man sich nicht erlauben“, so der Handballlehrer.

Anne Ulbricht

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