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Bester Liga-Start für Aue: Remis in München

Bester Liga-Start für Aue: Remis in München

Der FC Erzgebirge Aue hat sich erneut als Spielverderber erwiesen: Die Mannschaft von Trainer Rico Schmitt trotzte am Mittwochabend 1860 München vor 17 600 Zuschauern in der Allianz-Arena ein torloses Remis ab.

München/Aue. Aue machte damit seinen besten Saisonstart in sechs Jahren 2. Fußball-Bundesliga perfekt. Nach dem fünften Spieltag haben die Sachsen zehn Punkte auf dem Konto und sind Tabellensiebter. „Ich warne vor Euphorie, entscheidend ist, was am 34. Spieltag ist. Aber wir sind auf einem guten Weg“, sagte Schmitt und betonte: „Wir haben uns den Punkt mehr als verdient. Es war ein 0:0 der besseren Art.“

Aue behielt auch in München seine Linie bei: Mit großem Einsatz unterband die Mannschaft zunächst das Spiel der „Sechziger“ und versuchte, aus einer sicheren Abwehr heraus seine Chancen möglichst zu Ende zu spielen. Mehr als ein gefährlicher Schuss von Oliver Schröder (25.) sprang dabei allerdings nicht heraus. Torwart Gabor Kiraly faustete den Ball weg. „Ich hätte mir gewünscht, dass wir bei Ballbesitz konstruktiver nach vorne gespielt hätten, mit mehr Ruhe und den Blick für den Nebenmann“, sagte Schmitt.

München fand wie zuvor schon Bochum und Duisburg keine Mittel gegen die diszipliniert spielenden Erzgebirger. Über die rechte Seite gelang es Stefan Aigner (14.) einmal sich durchzusetzen, doch Adli Lachheb kam in der Mitte vor Stürmer Benjamin Lauth an den Ball. Aigner (47.) vergab die Chance zur Führung, als er nach einem Freistoß wuchtig aus Nahdistanz neben das Tor köpfte.

Viele Nickligkeiten und Fouls behinderten ansonsten den Spielfluss. Schiedsrichter Florian Meyer kam trotzdem mit drei Gelben Karten aus. München hielt körperlich bis zum Ende dagegen, so dass die Auer kaum zu Chancen kamen. Beide Hintermannschaften gaben sich jedoch kaum eine Blöße. Die größte Möglichkeit vergab der Münchner Lauth eine Minute vor dem Abpfiff, als er per Kopf nur die Latte traf. „Unter dem Strich hatten wir 3:0 Chancen, aber wir haben nur einen Punkt“, kommentierte 1860-Trainer Reiner Maurer und resümierte:

„Ich bin unzufrieden.“

dpa

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