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Bommer-Debüt misslungen: 100. Zweitliga-Pleite für Energie Cottbus

Bommer-Debüt misslungen: 100. Zweitliga-Pleite für Energie Cottbus

Das Pflichtspiel-Debüt von Rudi Bommer als Cheftrainer von Energie Cottbus ist misslungen. Die Lausitzer unterlagen zum Start ins Jahr 2012 am Montag bei 1860 München mit 0:2 (0:1).

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Benjamin Lauth vom TSV 1860 München erzielte beide Tore gegen Energie Cottbus.

Quelle: dpa

München. Es war die insgesamt 100. Niederlage des FC Energie in der 2. Fußball-Bundesliga. Dazu verletzte sich Christian Müller an der Halswirbelsäule und musste in der Klinik behandelt werden.

„Das war nicht präzise genug“, kommentierte Bommer, der das Amt nach der Trennung von Claus-Dieter Wollitz übernommen hat, die Vorstellung seines Teams. Mit 23 Punkten bleibt Cottbus auf Tabellenrang elf. „Wir müssen schon aufpassen, dass wir da hinten nicht noch reinrutschen“, warnte Bommer.

Der TSV 1860 München tastet sich mit jetzt 35 Zählern dagegen noch einmal an die Aufstiegsplätze heran. Zum Abschluss des 20. Spieltags erzielte vor 14 600 frierenden Zuschauern Benjamin Lauth beide Treffer (35. und 90. Spielminute) für die Gastgeber. Nach dem fünften Sieg aus den letzten sechs ungeschlagenen Partien wittern die „Löwen“ eine neue Chance. Einen Tag nach der Vertragsverlängerung mit Trainer Reiner Maurer bis 2013 vergab 1860 noch weitere gute Torchancen.

Im Eisschrank Allianz Arena trugen auch die Gäste zu einem abwechslungsreichen Zweitligaspiel bei. „Wir haben in erste Halbzeit sehr offen gestaltet“, bemerkte Trainer Bommer. Allerdings agierten die Münchner in der Offensive deutlich zielstrebiger. Cottbus erspielte sich nur wenige Chancen.

Daniel Adlung hatte Pech mit einem Schuss an den Außenpfosten (42.). Dimitar Rangelow, nach einer Zahn-Operation rechtzeitig fit geworden, zielte knapp über das Tor (62.). Besser machte es Lauth, der nach einer Flanke von Daniel Bierofka Energie-Torwart Thorsten Kirschbaum mit einem Kopfballheber überwinden konnte.

Winterzugang Uwe Möhrle, der zuvor spektakulär auf der eigenen Torlinie gerettet hatte (67.), vergab vier Minuten vor dem Ende den möglichen Ausgleich. „Uns hat die letzte Abschlussqualität gefehlt“, räumte Möhrle ein. Leonardo Bittencourt wurde von Bommer zu spät ins Spiel gebracht, das im Sommer zu Borussia Dortmund wechselnde Talent belebte das Cottbuser Spiel. Doch Lauth machte alles klar.

Christian Müller musste mit Verdacht auf eine Halswirbelverletzung in eine Münchner Klinik gefahren werden. Der 27 Jahre alte Cottbuser Mittelfeldspieler hatte sich in der ersten Halbzeit bei einem Kopfballduell mit Djordje Rakic verletzt. Noch im Stadion wurde Müller, der weiter ansprechbar war, stabilisiert und dann zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht wurde.

Klaus Bergmann, dpa

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