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Bommer gewinnt Machtkampf gegen Beeck - Energie-Sportdirektor geht

Bommer gewinnt Machtkampf gegen Beeck - Energie-Sportdirektor geht

Mit der Trennung von Sportdirektor Christian Beeck hat Fußball-Zweitligist FC Energie Cottbus kurz vor dem Start in die Saisonvorbereitung an diesem Montag einen Schlussstrich unter die wochenlangen Querelen in der Führungsspitze gezogen.

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Energie trennte sich von Sportdirektor Christian Beeck.

Quelle: Thomas Eisenhuth

Cottbus. Nach nur einem Jahr ist für den 41-jährigen Beeck schon wieder Schluss in der Lausitz. Die Differenzen mit Cheftrainer Rudi Bommer waren offenbar zu groß, um mit dieser Hypothek belastet in die neue Saison gehen zu können.

Darüber können auch die versöhnlichen Abschiedsworte nicht hinwegtäuschen. „Wir bedanken uns für die Einsatzbereitschaft von Christian Beeck, wünschen ihm privat und beruflich alles Gute“, erklärte Energie-Präsident Ulrich Lepsch im branchenüblich verbindlichem Ton. Beeck bedankte sich seinerseits in der offiziellen Mitteilung für das in ihn gesetzte Vertrauen - auch wenn das zuletzt immer geringer wurde.

Offiziell gibt Beeck sein Amt zum 30. Juni auf, „aus persönlichen Gründen“, wie es in der Mitteilung des Vereins heißt. Seine Aufgaben teilen sich künftig Bommer und Geschäftsführer Norman Kothe. Nach Michael Feichtenbeiner und Steffen Heidrich verlässt seit 2010 bereits der dritte Sportdirektor vorzeitig den Verein.

Bommer geht damit gestärkt in die nächste Saison. Die Dissonanzen traten erstmals bei der Kaderplanung für die neue Saison zutage. Während Beeck auf dem Transfermarkt vor allem nach jungen Spielern Ausschau hielt, mahnte Bommer auch die Verpflichtung von erfahrenen Profis an. Auch bei der Suche nach einem neuen Torhüter gab Energie kein gutes Bild ab. Obwohl der Abgang von Thorsten Kirschbaum zum VfB Stuttgart bereits seit März feststeht, konnte Energie erst kurz vor dem Trainingsstart mit dem Österreicher Robert Almer von Fortuna Düsseldorf eine neue Nummer eins präsentieren.

Die Rückendeckung im Verein für den bisweilen allzu forschen Beeck schwand nicht zuletzt auch wegen der Misserfolge im Nachwuchsbereich. Mit der U23 und der U19 verpassten die beiden wichtigsten Nachwuchsteams den Klassenerhalt, obwohl der Club dank der Lausitzer Sportschule aus einem reichhaltigen Reservoir an Talenten schöpfen kann.

Am Sonntag meldete Cottbus die bevorstehende Verpflichtung des vierten Neulings. Der 26-jährige slowakische Nationalstürmer Erik Jendrisek wird am Montag in Cottbus erwartet, absolviert dann den obligatorischen Medizincheck und soll nach Vereinsangaben einen Vertrag bis 2015 unterschreiben. Er absolvierte insgesamt 48 Bundesliga- und 90 Zweitliga-Partien für Hannover 96, den 1. FC Kaiserslautern, Schalke 04 und den SC Freiburg.

Mit Offensivmann Charles Takyi (AC Horsens), Verteidiger Mateo Susic (Istra Pula) sowie Torhüter Almer hatte sich Energie bislang die Dienste dreier Neuzugänge gesichert.

Mario Luisen und Theodor Schäfer, dpa

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