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Box-Weltstars kehren nach Leipzig zurück - Stieglitz kämpft gegen Ekpo

Box-Weltstars kehren nach Leipzig zurück - Stieglitz kämpft gegen Ekpo

Mit 3000 Zuschauern gibt sich Ulf Steinforth (46) nicht zufrieden, wenn sein Aushängeschild Robert Stieglitz (32) am 19. Oktober in Leipzig den WM-Titel der Version WBO im Supermittelgewicht gegen Issac Ekpo (30) aus Nigeria verteidigen wird.

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Promi-Podium im Bayrischen Bahnhof: Dominic Bösel, Dirk Dzemski, Robert Stieglitz, Ulf Steinforth, PR-Manager Christof Hawerkamp (v.l.).

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. "Wir gehen von 6000 Besuchern aus", sagt der Magdeburger Box-Promoter und Chef des SES-Stalls gestern bei der Präsentation im Bayrischen Bahnhof. SAT.1 wird den Fight voraussichtlich live ab 22.30 Uhr übertragen.

3000 Leute strömten am 10. Dezember 2005 in die Arena Leipzig, als Arthur Abraham den Nigerianer Kingsley Ikeke (Nigeria) in der fünften Runde K.o. schlug. Danach war Ruhe mit Profi-Boxen in der Pleiße-Stadt. Nun steigt das Comeback auf der Neuen Messe Halle "Eins".

Stieglitz (45 Kämpfe/42 Siege) trifft in seinem elften WM-Kampf mit Ekpo (23/22) auf die Nummer sieben der WBO-Rangliste. Für den Magdeburger ist es die dritte Titelverteidigung in diesem Jahr. "Ekpo ist schwer zu boxen. Er ist ein Draufgängertyp und auch größer als ich. Deshalb muss ich mehr mit den Beinen arbeiten, weil ich beweglicher bin als er", sagt Stieglitz. "Ich freue mich auf Leipzig, weil ich in der Nähe wohne und viele Freunde kommen werden. Außerdem: Obwohl wir erst vor ein paar Tagen mit der Vorbereitung begonnen haben, ist Robert bereits superfit. Er braucht den Sieg, denn wir wollen noch viel gemeinsam erreichen", erklärt der junge Trainer. Stieglitz muss bei dieser freiwilligen Titelverteidigung gewinnen, denn er möchte anschließend WM-Pflichtherausforderer Arthur Abraham (33, Berlin) erneut dessen Grenzen aufzuzeigen.

Der 41-jährige Dzemski betreut neben Stieglitz auch Junioren-Weltmeister Dominic Bösel (23) aus Freyburg, der in Leipzig seinen Halbschwergewichts-Titel gegen den Italiener Mirko Ricci aus Altersgründen zum letzten Mal verteidigen darf. Acht Kämpfe gibt auf der Neuen Messe. Steinforth ersteigerte dafür sogar einen WM-Fight im Fliegengewicht zwischen Titelverteidiger Moruti Mthalane (Südafrika) und Silvio Olteanu (Spanien).

Er sieht es nicht als Risiko an, im "boxerischen Niemandsland Leipzig", ein solches Event zu veranstalten. "Als Stieglitz in Dresden gegen den Japaner Yuzo Kiyota gewann, war die Halle auch voll." Den Fight sahen am 13. Juli 3000 Zuschauer. "Wir hatten Leipzig schon immer auf dem Zettel. Diese Weltstadt muss sein: Wir bringen das Beste mit, was wir haben. Und Leipzig liegt territorial optimal", erklärt Steinforth. Dass es hier bisher nicht geklappt hat, sei Terminproblemen geschuldet. "Wir bekommen von SAT.1 Zeitvorschläge. Das muss dann alles passen. Endlich ist es nun so weit."

Mit Cruisergewichtler Maik Kurzweil (Leipzig), der am Sonnabend den EM-Titel der Version EPBA erkämpfte, hat sich Steinforth bisher nicht beschäftigt. "Wir werden demnächst auch prüfen, ob wir Lokalmatadore ins Rahmenprogramm einbauen können, die unseren Ansprüchen genügen."

Am Freitag beginnt der Ticket-Vorverkauf. 15 Euro kostet die preiswerteste Karte. "Wir möchten, dass sich unsere Kämpfe jeder leisten kann", meint Steinforth.

@www.sesboxing.de

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 03.09.2013

Norbert Töpfer

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