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Boxen: In Leipzig läuft es rund

Boxen: In Leipzig läuft es rund

Die Region Leipzig scheint heiß auf Profi-Boxen. Knapp 13 Jahre nach dem letzten Fight in der Pleißestadt zwischen dem siegreichen Arthur Abraham und dem Nigerianer Kingsley Ikeke (Nigeria) vor 3000 Zuschauern in der Arena boomt der Vorverkauf für den 19. Oktober.

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Wieder schlägt es ein bei Yuzo Kiyota. Robert Stieglitz schlägt den Japaner in Dresden im WM-Kampf durch Technischen K.o. in der 10. Runde.

Quelle: Team SES/P. Gercke

Der Magdeburger Robert Stieglitz (32) wird dabei den WM-Titel im Supermittelgewicht der Version WBO gegen Issac Ekpo (30) aus Nigeria verteidigen. 2000 Karten wechselten seit Beginn des Vorverkaufs am vorigen Mittwoch bereits den Besitzer. Dabei wurde erst vorgestern mit der Plakatwerbung begonnen.

"Damit war nicht zu rechnen. Vor allen, nachdem wir von Insidern hörten, dass Boxen in Leipzig nicht funktioniert. Die gesamte Vorbereitung läuft aber super", erklärt Christof Hawer-kamp, PR-Manager des Magdeburger SES-Stalls, der die Box-Gala in "Messehalle Eins" veranstaltet. Der 51-Jährige glaubt fest daran, dass die anvisierten 6000 Zuschauer erreicht werden. "Ich wollte es einfach probieren in Leipzig. Jetzt bin ich happy", meinte gestern SES-Boss Ulf Steinforth.

Für dieses sportliche Highlight, dessen Hauptkampf von SAT.1 live übertragen wird, haben sich die Organisatoren etwas Besonderes ausgedacht. Sie werden die Tribünen wie ein Kolosseum errichten lassen. Das bedeutet, die Zuschauer sitzten nicht in einer viereckigen, sondern in einer runden Arena. "Für eine klassische Tribünen-Konstruktion ist das einmalig in Deutschland", weiß Haverkamp und verweist auf den Vorteil dieser Neuerung: "Bei den klassischen Bauweisen haben die Zuschauer in den Ecken schlechtere Sicht, sind weiter weg vom Ring. Bei uns hat jeder Besucher eine ordentliche Sicht. Deshalb lautet auch unser Motto: In Leipzig läuft es rund". Die Idee entstand bei einer Beratung mit Vertretern der Neuen Messe. "Das Ganze bestärkt unseren Ansatz, mit Robert Stieglitz nach Leipzig zu kommen. Und mit dieser Tribünen-Konstruktion bekommt unser Event einen besonderen Charme", glaubt Hawerkamp, der bis 2010 bei Universum arbeitete und sich zuvor beim FC St. Pauli und im Radsport (Deutschland-Tour) engagierte.

Noch nicht genau perfekt ist das Rahmenprogramm des Stieglitz-Fights. "Im Prinzip ist alles klar, wir müssen nur noch einige Gegnerschaften klären." Fest steht der Kampf von WBO-Juniorenweltmeister Dominic Bösel. Für den 23-jährigen Halbschwergewichtler aus Freyburg an der Unstrut ist es ein besonderer Fight gegen Herausforderer Mirko Ricci (Italien). "Bösel bringt eine riesige Fan-Gemeinde von 600 Leuten mit, die eine klasse Stimmung machen. Es wird für ihn wie ein Heimspiel", ist sich Steinforth sicher.

Als Kontrast zu den Auseinandersetzungen der schwereren Jungs haben die SES-Chefs einen WM-Kampf der Version IBF im Fliegengewicht zwischen Titelverteidiger Moruti Mthalane (Südafrika) und dem Spanier Silio Olteanu eingekauft. "Das ist ein völlig anderes Boxen mit größerer Dynamik und einer super Technik", wirbt Hawerkamp für die leichten Jungs. Norbert Töpfer

@www.sesboxing.de

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.09.2013

Norbert Töpfer

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