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Boxerin Atanassow: Nach dem Heimsieg Lust auf mehr

Featherweight Boxerin Atanassow: Nach dem Heimsieg Lust auf mehr

Von der SES-Gala in Leipzig ist Boxerin Sandra Atanassow noch immer überwältigt. Jetzt hat sie Lust auf mehr - und will bald wieder in den Ring steigen.

Boxgala in der Leipziger Arena Mitte März. Im Ring: Sandra Atanassow und Gabriella Busa.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig . Zwei Wochen nach ihrer erfolgreichen Verteidigung des Titels „Internationale Deutsche Meisterin“ gegen die Ungarin Gabriella Busa in der heimischen Arena ist Profiboxerin Sandra Atanassow noch immer überwältigt von ihren Erlebnissen. Und: „Ich bin verblüfft, dass ich körperlich recht schnell wieder fit war.“ Dass die After-Show-Party bis sechs Uhr ging, habe ihr am meisten zu schaffen gemacht. Doch dieses Schlafdefizit ist wieder ausgeglichen. Auch der blaue Fleck am Unterarm (nach einem Zusammenstoß mit dem Ellbogen der Ungarin) verschwindet gerade wieder. Nach einer ruhigeren Woche trainiert sie schon wieder mit mehr Pfeffer.

Über das Duell sagt sie heute: „Es sind zwei völlig verschiedene Kampfstile aufeinandergetroffen. Ihr Stil hat mich wahnsinnig gemacht. Ich hätte sie gern viel öfter gestellt, doch sie war leider immer weg.“ Die Stimmung in der Arena, der Medienrummel, die perfekte Zusammenarbeit mit dem ausrichtenden SES-Stall – all dies bringt die 32-Jährige noch immer ins Schwärmen. Worte wie „beeindruckend“, „wahnsinne Ehre“, „gigantisch“ und „krass“ sprudeln nur so aus ihr heraus. „Ich wollte besonders viel bieten und allen etwas zurückgeben, die mich unterstützt haben.“

Dies sei ihr mit dem Sieg vollauf gelungen, auch wenn sie in den zehn Runden gern noch mehr gezeigt hätte: „Aber da lernt man draus.“ Die vielen Freunde, die das erste Mal live dabei waren, seien begeistert gewesen. Die Box-Experten gaben ihr viele Tipps, wie sie künftig mit unbequemen Stilen umgehen solle. „Auf jeden Fall hat der Frauenkampf den Abend aufgewertet“, sagt die Federgewichtlerin.

Sie selbst ärgert sich vor allem über eins: das knappe 2:1-Urteil. „Darüber bin ich enttäuscht, ein 3:0 hätte mir in der Weltrangliste viel mehr Punkte beschert.“ Viele Experten seien der Meinung, die 94:96-Wertung des dritten Kampfrichters sei ein eklatanter Fehler. Auch ihre Gegnerin habe den Sieg der Leipzigerin voll akzeptiert: „Gabriella ist eine Vorzeigesportlerin, da gibt es nichts. Auch für sie war es ein ganz toller Abend.“

Im Juni will Sandra Atanassow wieder in den Wettkampfring steigen – Ort, Titelkampf und Gegnerin werden gerade ausgehandelt. Bis dahin geht es unter anderem ins Trainingscamp zu einer befreundeten Boxerin in die Schweiz. „Das passt super – wir lernen viel voneinander.“

Autogrammstunde mit Sandra Atanassow am Montag (16.30 Uhr) in der Lipsia-Apotheke in der Kochstraße 60 in Leipzig.

Frank Schober

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