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Boxerin Atanassow setzt Zeichen - Hoffen auf Heimkampf im Herbst

Sieg gegen Europameisterin Boxerin Atanassow setzt Zeichen - Hoffen auf Heimkampf im Herbst

Vierter Sieg im vierten Duell als Profiboxerin: Sandra Atanassow (31) aus Leipzig hat am Samstagabend den 6-Runden-Fight gegen die Österreicherin Doris Köhler klar gewonnen.

Karlsruhe. Vierter Sieg im vierten Duell als Profiboxerin: Sandra Atanassow (31) aus Leipzig hat am Samstagabend den 6-Runden-Fight gegen die Österreicherin Doris Köhler klar gewonnen. In der Karlsruher Kampfsportschule „Mach1“ flogen die „zarten“ Fäuste technisch auf hohem Niveau. Akribisch hatte sich Atanassow auf die Begegnung mit der 40-jährigen Doppel-Europameisterin und zigfachen Kickbox-Titelträgerin vorbereitet.

„Es ist super gelaufen. Ich bin sehr stolz, dass ich das geschafft habe. Das war ein ordentliches Zeichen von mir“, freute sich Sandra Atanassow über ihre starke Vorstellung – zugleich das erste Geschenk zum Geburtstag am Donnerstag.

Vor dem Jubel im Ring stand allerdings ein hartes Stück Arbeit. Denn die routinierte Alpenländerin versuchte ein ums andere Mal, die sächsische Vorzeige-Boxerin in Bedrängnis zu bringen. Aber MDR-Mitarbeiterin Atanassow und ihr Trainer Torsten Müller („Er hat mich grandios eingestellt“) reagierten cool.

Schon im Vorfeld haben die Leipzigerin und ihre Gegnerin für Aufsehen im Badischen gesorgt. Kein Gramm Fett zu viel – die Kunden an der Wurst-Theke im Karlsruher Edeka-Supermarkt schauten vielleicht etwas irritiert, als dort zwei freizügig gekleidete Modellathletinnen auftauchten. Die Preisfrage war schnell gelöst: Die Profiboxerinnen  Atanassow und Köhler trafen sich bereits vor ihrem Duell zum offiziellen Wiegen am öffentlichen Ort. „War neu für mich, aber keine schlechte Idee. Die hatte Filialleiter Andreas Behrens, der in der Kampfsportschule Mach1 trainiert. Dort fand ja auch unser Fight statt“, klärt Sandra Atanassow auf.

Ring frei zum Wiegen vor der Wurst-Theke: Leipzigs Box-Ass Sandra Atanassow (2.v.r.), Doris Köhler, Trainer Dominik Junge (l.) sowie Veranstalter Michael Siegel.

Quelle: Privat

Nun folgt erstmal eine Sommerpause, danach will die Boxerin wieder angreifen. "Vielleicht klappt es sogar mit einem Fight in Leipzig", hofft sie.

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