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Brisantes Endspiel um Rang zwei

Brisantes Endspiel um Rang zwei

Das letzte Saisonspiel ist ein heißes Derby und das Finale um Platz zwei: Den L.E. Volleys reichen am Sonnabend beim GSVE Delitzsch (19.30 Uhr, Becker-Halle) zwei gewonnene Sätze zur Zweitliga-Vizemeisterschaft.

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Im Hinspiel feierten die L.E. Volleys nach 0:2-Rückstand einen 3:2-Sieg gegen Delitzsch. Heute reichen zwei Gewinnsätze zur Vizemeisterschaft.

Quelle: Christian Nitsche

"Wir wollen uns für die bittere 1:3-Niederlage gegen Coburg rehabilitieren und den Fans zeigen, dass wir es noch können", sagt Trainer Steffen Busse. Er hat versucht, seine Spieler nach dem am vergangenen Sonnabend vergeigten Titel wieder aufzurichten. "Aber bei aller Enttäuschung waren die Jungs gar nicht so niedergeschlagen, wie ich befürchtet hatte."

Das Team, mit Saisonziel Platz fünf gestartet, habe eine grandiose Rückrunde hingelegt. "Doch uns fehlen noch die Klasse, die Stabilität und auch die Leader-Typen, um die Liga zu dominieren", weiß der Coach. Schlendrian und Leistungslöcher konnten bei zahlreichen Tiebreak-Siegen kompensiert werden. Busse spricht von "unglaublicher Moral und mentaler Stärke", vermisste beides aber gegen Coburg vor allem beim 4:25 im vierten Satz. "Da sind wir eben nicht mehr zurückgekommen, waren total blockiert. Das war eine Demütigung, vielleicht aber auch eine wichtige Erfahrung, die für die Zukunft hilfreich sein kann."

Nun also das Derby. Busse verspricht Vollgas, erwartet eine "ganz enge Kiste mit viel Feuer drin", sieht Delitzsch als Favorit. Die Mannschaft sei seit Jahren eingespielt, besitze jede Menge Erfahrung, enorme Leidenschaft und ungeheure Aggressivität. "Da müssen wir gegenhalten, auch wenn wir den ersten Satz verlieren sollten."

Sein GSVE-Kollege lässt sich vom besagten 4:25 nicht die Sinne vernebeln. "Das klingt böse und indiskutabel, entspricht aber nicht dem Leistungsvermögen der Leipziger", meint Frank Pietzonka, der in dieser Saison auch schon ein 9:25 erlebte. Der Coach denkt ungern ans Hinspiel, als sein Team in Leipzig 2:0 vorn lag, auch im dritten Abschnitt klar führte, aber noch 2:3 verlor. "Da haben wir uns ergeben, das darf nicht passieren. Wir brauchen durchgängig eine Top-Leistung."

Als Vorjahresmeister bestätigten die Delitzscher erneut ihre Qualitäten, erfüllten ihre Zielstellung Rang eins bis fünf. Vorigen Sonnabend lagen sie gegen Niederviehbach bereits 1:2 zurück, kriegten gerade noch die Kurve, erhielten sich die Chance auf Platz zwei. Den wollen sie jetzt auch, unbedingt und mit aller Gewalt. "Es geht ums Prestige, die Geilheit ist in der gesamten Truppe da, auch bei mir", versichert Pietzonka vor dem stets brisanten Duell und spitzt martialisch zu: "Auf dem Parkett müssen meine Jungs Schweine sein, auch wenn sie sich privat mit den Leipzigern gut verstehen."

Die größte Sorge ist der GSVE schon mal los - nämlich bei einer Niederlage den L.E. Volleys zum Titel gratulieren und mit Sekt nebst Blumen die Meisterfeier organisieren zu müssen. "Wir hätten keine Lust darauf gehabt, für die Leipziger die Halle zu wischen", sagt Pietzonka.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.04.2013

Enigk, Steffen

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