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Carl Zeiss Jena im Chaos: Geschäftsführer Born und Weber sind weg

Carl Zeiss Jena im Chaos: Geschäftsführer Born und Weber sind weg

Fußball-Drittligist FC Carl Zeiss Jena kommt einfach nicht zur Ruhe. Obwohl es nach 13 Punkten aus den letzten fünf Ligaspielen sportlich nicht viel besser laufen könnte, kommen die Thüringer einfach nicht aus dem Negativ-Schlagzeilen hinsichtlich ihrer Personalpolitik raus.

Jena. Wie der Verein am Dienstagabend bekanntgab, wird Geschäftsführer Michael Born den Club überraschend wieder verlassen.

Born arbeitete seit 15. Oktober 2009 als Geschäftsführer und hatte großen Anteil daran, dass Jena im Januar die finanzielle Rettung gelang und der Verein weiter existieren konnte. Der Deutsche Fußball- Bund (DFB) forderte vom FC Carl Zeiss eine Bürgschaft in Höhe von 947 000 Euro, die innerhalb kurzer Zeit erbracht werden musste. Als Konsequenz standen von einem Punktabzug bis zum Entzug der Lizenz mehrere Möglichkeiten der Bestrafung im Raum.

Und obwohl Jena die Rettung unter Borns Führung gelang, muss der frühere Geschäftsführer des SC Paderborner die Saalestädter nach sechsmonatiger Probezeit nun verlassen. Die Entscheidung wurde sowohl vom Präsidium um Vereinschef Hartmut Beyer als auch vom Aufsichtsrat einstimmig gefällt. „Für mich ist das ein ganz normaler Vorgang, da man nach der Probezeit über die Zukunft entscheiden muss. Und wir haben uns dazu entschieden, die Zusammenarbeit nicht fortzuführen“, sagte Beyer. Nun muss sich der FC Carl Zeiss erneut einen Geschäftsführer suchen und will Borns Nachfolger bis spätestens 1. Mai präsentieren.

Weniger überraschend kommt die Trennung von Sportdirektor Heiko Weber. Jenas früherer Trainer, der den Verein innerhalb von nur zwei Jahren von der Oberliga in die 2. Bundesliga führte, will sich neu orientieren. Weber äußerte bereits den Wunsch, nach erfolgreichen Abschneiden bei seinem Fußballlehrer-Lehrgang in Köln wieder als Trainer arbeiten zu wollen. Weber kam im Sommer 2009 aus Aue zurück in seine Heimat und hat noch einen gültigen Arbeitsvertrag bis zum 30. Juni 2010. Die sportlichen Planungen für die nächste Spielzeit sollen nun vorerst Präsidiumsmitglied Stefan Treitl, Scout Eberhard Vogel und Trainer René van Eck übernehmen. „Sie haben unser vollstes Vertrauen“, sagte Beyer, der ab 1. Juli nun auch einen neuen Sportlichen Leiter sucht. Weber wird bis zum 30. Juni weiter im Amt bleiben.

dpa

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