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Chemnitz schlägt Favoriten: Pokalsieg gegen Aue

Chemnitz schlägt Favoriten: Pokalsieg gegen Aue

Fünfter Streich der „Himmelblauen“, lange Gesichter bei den „Veilchen“: Der Chemnitzer FC hat nach 1997, 1998, 2006 und 2008 erneut den Sachsenpokal gewonnen.

Chemnitz. Der Fußball-Regionalligist nutzte seine Außenseiterchance und bezwang am Freitagabend im heimischen Stadion an der Gellertstraße den künftigen Zweitligisten FC Erzgebirge Aue mit 3:2 (1:1). Zweimal egalisierte die Mannschaft von Trainer Gerd Schädlich dabei einen Rückstand. Beide Teams hatten zuvor aber die Teilnahme an der mit 100 000 Euro vergüteten 1. Runde um den DFB-Pokal bereits sicher.

„Wir haben mit viel Engagement den Klassenunterschied wett gemacht“, lobte Schädlich seine siegreiche Elf. Der langjährige Auer Coach konnte damit auch einen Punktsieg gegen seinen Nachfolger Rico Schmitt auf dem Auer Trainerstuhl verbuchen. „Chemnitz hat den Pokal verdient“, gab Schmitt zu: „Es war ein rassiges, emotionales Derby.“ Sebastian Glasner hatte den Favoriten in der 13. Minute vor 9670 Zuschauern in Führung gebracht. Julius Reinhardt (37.) glich mit einem Distanzschuss aus. Alban Ramaj (57.) legte nochmals vor, ehe Chris Löwe (71.) und Tobias Becker (76.) das Spiel drehten.

Der FC Erzgebirge musste in dieser Partie auf zahlreiche Stammspieler verzichten. So fehlte Torhüter Martin Männel ebenso verletzt wie Kapitän Tomasz Kos, Thomas Paulus, und die Torjäger Eric Agyemang und Najeh Braham. Marc Hensel und Manuel Hiemer mussten nach der zweiten gelben Karte gesperrt zusehen.

Das Prestigeduell war zunächst von großem Respekt auf beiden Seiten geprägt. Doch nach der Auer Führung durch Glasner, der ein gutes Zuspiel von Nico Klotz verwertete, legten die CFC-Spieler ihre Achtung ab. Vor allem Ronny Garbuschewski gefiel auf der rechten Seite als Antreiber. Der Mittelfeldspieler prüfte in der 28. Minute Aues Torwart Stephan Flauder mit einem Distanzschuss. Flauder rutsche der Ball bei nasskaltem Wetter durch die Handschuhe, das Leder ging aber ins Aus. Neun Minuten später überwand Reinhardt Flauder aus ähnlicher Position. Sein Schuss traf ins rechte untere Eck.

Nach der Pause hatte Ramaj die große Chance zur erneuten Auer Führung. Der Stürmer hob den Ball über Philipp Pentke im Chemnitzer Tor, Sascha Thönelt konnte aber noch klären (48.). Auf der Gegenseite setzte sich Kevin Hampf (54.) gegen zwei Auer Abwehrspieler im Kopfballduell durch. Der Ball ging knapp am Pfosten vorbei. René Trehkopf trat einen Freistoß (56.) über das Tor.

Das Spiel wurde nun offener, aber auch ruppiger. Ramaj sorgte für die erneute Führung. „Nach dem 2:1 haben wir das Fußballspielen eingestellt“, bemängelte Sven Müller. Aue zog sich zurück. Chemnitz kam so immer wieder gefährlich vor das Tor, vergab dabei aber eine Reihe guter Chancen. In der 71. und 76. Minute konnten sich schließlich Löwe und Becker im Strafraumgewühl durchsetzen.

Michael Heinrich, dpa

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