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Clemens Meyer lädt zum "Abendschoppen" ins Scheibenholz

Jockey-Legende zu Gast Clemens Meyer lädt zum "Abendschoppen" ins Scheibenholz

Das große Jubiläum „150 Jahre Galopprennbahn im Scheibenhoz“ am Samstag wirft seine Schatten voraus. Bereits am Abend zuvor holt Schriftsteller und Galoppfan Clemens Meyer einen besonderen Gast nach Leipzig. Bei einem "Abendschoppen" spricht er mit Turf-Legende Lutz Mäder über den Galoppsport gestern, heute und morgen.

Clemens Meyer lädt am Freitag wieder zum Rennbahn-Frühschoppen ins Scheibenholz. Diesmal wird es ein "Abendschoppen" mit Lutz Mäder.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Er hat schon eine kleine Tradition, der von Schriftsteller und Turf-Fan Clemens Meyer initiierte Frühschoppen im Scheibenholz. Weil am Sonnabend mit dem Jubiläumsrenntag „150 Jahre Galopprennbahn im Scheibenhoz“ große Dinge anstehen, wird der Frühschoppen auf den Freitagabend – 19 Uhr – vorverlegt und so zum „Abendschoppen“, quasi zur Einstimmung auf den Renntag. Dem Jubiläum angemessen ist ein besonderer Gast eingeladen: Clemens Meyer wird mit Lutz Mäder über den Galoppsport gestern, heute und morgen reden, und wer weiß was noch.

Wer mit dem Namen Lutz Mäder nicht so viel anzufangen weiß: Der 66-Jährige verdient den Namen Legende des deutschen Galoppsports. Der im Erzgebirge geborene Pferdenarr schrieb auf seine Weise die Geschichte der deutschen Einheit mit, zu einer Zeit, da noch nicht daran zu denken war. 1965 begann er mit 14 Jahren und dem zarten Gewicht von 28 Kilogramm (bekleidet!) in Berlin-Hoppegarten seine Jockey-Lehre, der erste Sieg glückte ihm 1966 in Leipzig. 1968 war er Lehrlings-Champion der DDR.

143 Rennsiege standen auf seinem Konto, als er 1973 die „Republikflucht“ wagte. Er schwamm über die Donau von Rumänien nach Jugoslawien. Dort wurde er verhaftet, an die DDR ausgeliefert. Er kam ins Zuchthaus, wurde abgeschoben. Seit 1974 lebt er in der Bundesrepublik und machte dort als Rennreiter richtig Karriere. Er wurde 1979, 1980, 1983 Jockey-Champion, gewann 1987 das Derby mit Lebos. 1989 wurde er Stalljockey bei seiner Ehefrau, der Trainerin Erika Mäder, in Krefeld. Ende 1997 beendete er nach exakt 1625 Siegen seine Laufbahn.

Da warten einige interessante Geschichten. Der „Abendschoppen“ beginnt am Freitag, 19 Uhr, im Waage-Gebäude auf der Rennbahn. Der Eintritt ist frei.

Uwe Köster

Scheibenholz 51.326054 12.357705
Scheibenholz
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