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Cottbus-Trainer schimpft nach Derby in Rostock

Cottbus-Trainer schimpft nach Derby in Rostock

Ein ausgebremster Mannschaftsbus und ein Spaziergang unter Polizeischutz haben den Cottbuser Trainer Claus-Dieter Wollitz nach dem 0:0 bei Hansa Rostock heftig erzürnt.

Rostock/Cottbus. „Das war das hässlichste Spiel meiner Karriere“, sagte der Coach des FC Energie nach dem Ostderby der 2. Fußball-Bundesliga am Sonntag.

Mit einem Heimsieg in der abschließenden Partie am kommenden Sonntag gegen Absteiger Rot-Weiß Ahlen will sich der Tabellen-Zehnte im Stadion der Freundschaft wenigstens stimmungsvoll vom eigenen Publikum verabschieden. „Mit einem Sieg hätten wir dann 47 Punkte auf dem Konto und aus einer sehr schwierigen Saison doch noch etwas Brauchbares gemacht“, sagte Wollitz.

Das Saisonfinale soll vor allem geordneter ablaufen als das brisante Derby in Rostock. Weil sich mehrere hundert Hansa-Anhänger schon vor dem Anpfiff in der Nähe des Stadions Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert hatten, traf der Cottbuser Mannschaftsbus mit Verspätung in der DKB-Arena ein.

Auch den obligatorischen Auflockerungs-Spaziergang wenige Stunden vor dem Spiel musste das Team unter Polizeischutz absolvieren, weil nach Einschätzung der Behörden die Sicherheit der Energie-Profis gefährdet war. Zu allem Überfluss brannte in der Nacht zum Sonntag in Cottbus der Fan-Container am Stadion der Freundschaft komplett nieder. Über die Ursache des Brandes gibt es bislang keine Angaben.

In sportlicher Hinsicht besaß die Nullnummer in Rostock aus Cottbuser Sicht kaum bleibenden Erinnerungswert. „Dieses Spiel sollten wir ganz schnell vergessen“, fasste Mittelfeldspieler Marc- André Kruska die enttäuschenden 90 Minuten zusammen.

Die Partie litt unter den schwierigen Platzverhältnissen in der DKB-Arena. „Es war kaum möglich, nach erkämpften Bällen mit schnellem Umkehrspiel zielstrebig auf einen eigenen Torerfolg hinzuarbeiten“, kritisierte Verteidiger Markus Brzenska. Weil solche schlechten Platzverhältnisse kein Einzelfall seien, empfahl Energie-Torwart Gerhard Tremmel: „Der DFB sollte einen Rasen-Fonds für die 2. Liga einrichten, damit sich die Vereine mal wieder einen neuen Platz leisten können.“

dpa

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