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Cottbus vor Klassenverbleib: 4:1 gegen Bielefeld

Cottbus vor Klassenverbleib: 4:1 gegen Bielefeld

Der FC Energie Cottbus hat sich im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga wieder Luft verschafft. Die Lausitzer bezwangen am Samstag Krisen-Club Arminia Bielefeld mit 4:1 (2:1), rückten auf Rang elf vor und haben nun wieder fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz 16. Für die finanziell schwer angeschlagenen Bielefelder platzte mit der Pleite wohl auch die letzte Mini-Hoffnung auf den Wiederaufstieg.

Cottbus. Stanislaw Angelow (26. Minute), Emil Jula (36.) und Stiven Rivic (77./81.) trafen vor 7990 Zuschauern für die Gastgeber. Kasper Risgård hatte zwischenzeitlich ausgeglichen (31.).

„Für den Moment sind wir glücklich. Wir haben uns eine gute Ausgangssituation für die letzten sechs Spiele geschaffen und werden die nötigen Punkte holen“, sagte Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz erleichtert und meinte: „Wir werden zumindest die Klasse halten. Darauf kann man immerhin aufbauen.“

Die Bielefelder waren zu Beginn allerdings das bessere Team. Zunächst lenkte Energie-Torwart Gerhard Tremmel einen Kopfball von Giovanni Federico an die Latte, dann parierte er auch den Nachschuss von Zlatko Janjic (15.). Kurz darauf scheiterte Christopher Katongo per Kopf (24.). Auf der Gegenseite nutzte Angelow die missglückte Abwehr von Rüdiger Kauf zum 1:0 für Cottbus.

Zwar konnte die Arminia durch Risgård schnell ausgleichen, als der Däne Kaufs Schuss unhaltbar für Tremmel abfälschte. Doch kurz darauf patzte die Defensive der Bielefelder erneut, Jula staubte nach dem Pfostentreffer von Nils Petersen ab. Der Torjäger, der nach abgelaufener Sperre wieder in die Startelf der Cottbuser zurückgekehrt war, baute sein Saisonkonto damit auf neun Treffer aus. „Wir haben heute das Quäntchen Glück gehabt. Wir haben immer in der richtigen Situation das Tor erzielt“, lobte Coach Wollitz.

In der zweiten Halbzeit bemühten sich die Gäste vergeblich um eine Wende. Die Defensive der Hausherren stand sicher und ließ kaum noch Torchancen der Bielefelder zu. Schließlich sorgte Rivic mit seinem Doppelpack für die Entscheidung. Zunächst nutzte der Kroate die schöne Vorarbeit des starken Jula, dann überwand er Arminia-Keeper Dennis Eilhoff per Fernschuss. Mit dem letztlich verdienten Sieg verdarben die Cottbuser Detlev Dammeier seinen letzten Auftritt als Interimstrainer der Ostwestfalen. Der Sport-Geschäftsführer hat keine Fußballlehrerlizenz und muss daher seinen Platz auf der Trainerbank vor dem nächsten Spiel wieder räumen.

dpa

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