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Cottbusser Petersen liebäugelt mit einem Wechsel zum FC Bayern München

Cottbusser Petersen liebäugelt mit einem Wechsel zum FC Bayern München

Die Cottbuser Sehnsucht nach Bundesliga-Fußball kann nun frühestens 2012 erfüllt werden - für Energie-Toptorjäger Nils Peterson dagegen könnte alles viel schneller gehen.

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Nils Petersen

Quelle: dpa

Cottbus. Nachdem bekannt wurde, dass sogar der deutsche Branchenprimus FC Bayern ein Auge auf den 22 Jahre alten Stürmer geworfen hat, steht Petersen in Cottbus noch mehr im Mittelpunkt als ohnehin schon. „Das würde mich natürlich ehren. Einen direkten Kontakt gab es noch nicht“, sagte der 24-Tore-Stürmer Petersen nach dem 1:1 seines FC Energie gegen den FC Augsburg. „Bayern ist der größte Club in Deutschland.“

Das Tauziehen um den Jungstar, der 2009 aus Jena nach Cottbus gekommen war, ist längst voll im Gange. Am Tag nach dem Remis gegen Augsburg glühten die Telefone. Im Winter hatte Petersen einen möglichen Blitzwechsel zu Schalke 04 noch ausgeschlagen. Inzwischen hat Energie den Vertrag mit seinem Torgaranten bis 2014 verlängert, dafür allerdings eine Ausstiegsklausel eingebaut. Für 2,8 Millionen Euro plus spätere Zulagen für Titel und Auswahl-Einsätze kann Petersen im Sommer gehen. „Er ist noch nicht schlüssig, den nächsten Schritt zu gehen“, sagte jedoch Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz.

Natürlich möchte der FC Energie den besten Schützen der gesamten 2. Fußball-Bundesliga gern noch eine Saison behalten, zumal schon dessen Angriffskollege und Torschütze gegen Augsburg, Emil Jula (acht Saisontore), die Lausitz verlässt. Mit Petersen wäre es für die Cottbuser Chefs leichter, für die kommende Saison weiter „an den Stellschrauben zu drehen“, um den bisherigen sechs Bundesliga-Jahren noch weitere anzuschließen. „Vielleicht kommen wir ein Jahr später nach“, sagte Wollitz zu seinem Augsburger Kollegen Jos Luhukay, der schon am kommenden Samstag mit einem Sieg gegen den FSV Frankfurt als 51. Club seit 1963 in die Bundesliga einziehen kann.

„Ich werde mir alles in Ruhe anhören. Ich habe immer betont, dass die Perspektive stimmen muss“, sagte Petersen. Wollitz setzt auf den Instinkt seines Stürmers auch in der Transferfrage: „Er ist ein schlauer Kopf.“ Ex-Nationalspieler Günter Netzer, der mit der Vermarktungsfirma infront für Energie einen neuen Hauptsponsor sucht, warnte Petersen eher von einem übereilten Schritt. „Auf jeden Fall empfehle ich, zuerst zum eigenen Trainer zu gehen und zu sprechen“, bevor man bei einem anderen Verein „vielleicht auf der Bank sitzt“. In Cottbus wisse Petersen, was er habe: „Er ist ein großes Talent. Ich sehe ihn aber nicht so überragend, dass er die ganze 2. Liga abschießt“, sagte Netzer.

„Ich werde jetzt nicht weiter spekulieren, sondern abwarten, was in dieser Woche passiert“, sagte Petersen. Bis zum letzten Saisonspiel am 15. Mai gegen Oberhausen will er seine Zukunft geklärt haben. Dann weiß auch der Club genauer, wie er die Personalplanungen vorantreiben muss. Einen Jula-Ersatz und einen Mann für die Mittelfeld-Zentrale neben Kapitän Marc Andre Kruska will Wollitz schon jetzt. „Wir hatten in dieser Saison eine Phase, in der wir nicht standhalten konnten“, zeichnete der Trainer einen Grund für die verpasste Aufstiegschance. „Aber wir können auch einiges mitnehmen. Wenn

Jens Mende und Wolfgang von der Burg, dpa

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