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DFB ermittelt gegen Erzgebirge Aue nach Handgemenge zwischen Schmitt und Oral

DFB ermittelt gegen Erzgebirge Aue nach Handgemenge zwischen Schmitt und Oral

Die Stimmung bei der Weihnachtsfeier des FC Erzgebirge Aue hätte besser sein können. Aber auch viel schlechter. Mit dem Punktgewinn gegen den FC Ingolstadt (1:1) hatte der Fußball-Zweitligist am Freitagabend erneut nicht sein selbstgestecktes Ziel erreicht, aber mit einer Energieleistung wenigstens die Niederlage verhindert.

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Wurde Tomas Oral provoziert? Nach dem Handgemenge zwischen ihm und Aues Coach Rico Schmitt am Freitag nach der Partie hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: dpa

Aue. Nun droht über die Feiertage Ungemach, denn der DFB hat nach dem Handgemenge nach der Partie die Ermittlungen aufgenommen. In besinnlicher Runde in Zschorlau wussten Spieler und Verantwortlichen deshalb nicht, ob ihnen zum Lachen oder zum harten Grübeln zumute sein muss.

Mit 19 Punkten aus 19 Partien hinkt der Sensations-Aufsteiger der Vorsaison weiter seinen Ansprüchen hinterher. Dabei hatten die „Veilchen“ Glück, dass am Samstagmittag die direkten Konkurrenten Karlsruher SC und der FSV Frankfurt gar nicht punkteten. „Wir wollten mit 21 Punkten dastehen, doch mit dem Punkt und den Ergebnissen der anderen ist uns doch noch ein Teilerfolg gelungen“, schätzte Trainer Rico Schmitt ein.

Der Coach hofft auf ein besinnliches Fest, doch über die Feiertage könnte noch Unheil drohen. Nach dem Handgemenge zwischen ihm und Ingolstadts Coach Tomas Oral am Freitag nach der Partie hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) Ermittlungen aufgenommen. Schmitt schob den Vorwurf, er habe Oral mit einer abfälligen Geste nach dem 1:1-Ausgleich provoziert, von sich. „Das kann ich nicht bestätigen. Wir müssen erst einmal die Bilder auswerten, dann werden wir weiter sehen“, sagte der 43-Jährige.

Auch Guido Kocer, der sich momentan vor Gericht wegen Beteiligung an bandenmäßigem Raubüberfall verantworten muss, war im Zentrum des Geschehens. Schmitt hofft, dass sich die Wogen schnell glätten und seine Elf gut ins neue Jahr starten kann. „Wir müssen mit frischer Energie und neuem Optimismus in das Jahr 2012 gehen“, erklärt der Coach.

Nach dem Hallenturnier am Sonntag in Riesa durften die Kicker in die Weihnachtsferien. Am 3. Januar startet der Club dann mit dem Hallenturnier in Chemnitz in die Vorbereitung. Vom 14. bis 21. Januar heißt es dann im türkischen Belek schinden für einen erfolgreichen Auftakt nach der Spielpause. „Wir beginnen beim Karlsruher SC und das wird gleich eine richtig harte Nuss, denn wir wollen sie auf Distanz halten“, sagte Schmitt.

Tina Hofmann, dpa

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