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DHfK-Handballer feiern Aufstieg vor Rekordkulisse – 26:20 gegen SV Oebisfelde

DHfK-Handballer feiern Aufstieg vor Rekordkulisse – 26:20 gegen SV Oebisfelde

Leipzig. Die DHfK-Spieler tanzten jubelnd über das Parkett, lagen sich nach dem Abpfiff in den Armen und für Trainer Sven Strübin gab es die obligatorische Sektdusche.

Dem 26:20 (13:9)-Sieg gegen den SV Oebisfelde in der ausverkauften Ernst-Grube-Halle folgte am Sonntag eine furiose Aufstiegsfeier. Verdient setzte sich der Sachsenmeister im Relegations-Rückspiel gegen das Team aus Sachsen-Anhalt durch und machte damit das 27:30 aus dem Hinspiel vom Samstag wett. Vor der Rekordkulisse von 1450 Zuschauern gab es anschließend für Spieler und Zuschauer kein Halten mehr. „Absolut geil, was hier passiert ist“, sagte ein überglücklicher Sven Strübin nach dem Abpfiff. „Wir haben alles in die Waagschale geworfen und wurden am Ende belohnt.“

In einer spannenden Partie gaben die Leipziger von Anfang an das Tempo vor und lagen bereits nach zehn Minuten mit 4:2 in Führung. Die Oebisfelder fanden jedoch immer wieder Lücken in der DHfK-Abwehr. Mehrmals gelang dem Team von Trainer Thomas Meinel der Ausgleich. Nach dem Stand von 6:6 (16. Minute) und 8:8 (20.) rissen die Grün-Weißen die Partie an sich und zogen gestärkt durch einen überragend parierenden Torhüter Michael Galia bis zur Pause auf 13:9 davon.

Um die Niederlage aus dem Hinspiel zu egalisieren, mussten die Leipziger mindestens einen Drei-Tore-Vorsprung herausspielen. Doch in Hälfte zwei kam der SVO immer wieder heran, konnte auf 15:12 (36.) und 16:13 (38.) verkürzen. Stefan Kretzschmar zitterte auf den Rängen mit der Mannschaft. „Für mich war das Spiel bis zehn Minuten vor Schluss offen“, sagte der DHfK-Aufsichtsrat. „Wir hatten heute auf vielen Positionen nicht die nötige Durchschlagskraft. Es hätte auch in die andere Richtung gehen können, wenn Galia heute nicht so gut gehalten hätte.“

Neben dem DHfK-Keeper stach vor allem Rechtsaußen Maik Wolf aus dem Team heraus. Mit acht verwandelten Siebenmetern legte er den Grundstein für den am Ende deutlichen Erfolg des Sachsenmeisters. „Wir haben ein Jahr auf dieses Ziel hingearbeitet. Mir fehlen die Worte“, sagte der 26-Jährige.

Während die Zuschauer ihr Team in ohrenbetäubender Lautstärke nach vorne peitschten, wurde es auf dem Parkett in der letzten Viertelstunde noch einmal turbulent. Nachdem DHfK-Kapitän Marcel Ulrich beim Stand von 24:18 (55.) eine Zwei-Minuten-Strafe erhalten hatte, musste auch Jan Jungeandreas vom Feld. Der Rechtsaußen erhielt für ein Foul an Florian Seiler vom Schiedsrichter die rote Karte. Der Sieg geriet dadurch allerdings nicht mehr in Gefahr. Ole Dietzmann und Lukas Binder stellten den 26:20-Endstand her. „Wir wollten unbedingt gewinnen. Die ganze Saison war darauf ausgerichtet, aufzusteigen. Die ganze Anspannung löst sich jetzt“, jubelte Dietzmann nach dem Abpfiff über die gelungene Qualifikation für die dritte Handball-Liga.

Gäste-Coach Thomas Meinel sprach von einem verdienten Sieg für den SC DHfK. Vor allem mit der Chancenverwertung war er unzufrieden. „20 Tore waren einfach zu wenig“, so Meinel. Sven Strübin sprach seinem Team dagegen ein Kompliment aus: „Die Mannschaft hat nach der Niederlage gewusst, dass sie zu Hause ganz anders als in Oebisfelde auftreten kann. Genau das hat sie umgesetzt“,  jubelte er nach seiner Sektdusche und lobte die „wahnsinnige Atmosphäre“ in der Grubehalle. „Es wird eine lange Nacht“, kündigte Strübin an, während die Mannschaft in weißen Aufstiegs-T-Shirts bereits ein „Uffta“ mit den Fans zelebrierte.

Robert Nößler

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